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Fakultät IV: Universitätsprofessur (W3) für Computational Sensorics / Communications Engineering

In der Naturwissenschaftlich-Technischen Fakultät der Universität Siegen ist am Zentrum für Sensorsysteme (ZESS) in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik (FHR) zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen: Universitätsprofessur (W3) für Computational Sensorics / Communications Engineering Die für die Professur „Computational Sensorics [...].

Die Universität Siegen ist mit knapp 20.000 Studierenden, ca. 1.300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Technik und Verwaltung eine innovative und interdisziplinär ausgerichtete Universität. Sie bietet mit einem breiten Fächerspektrum von den Geistes- und Sozialwissenschaften über die Wirtschaftswissenschaften bis zu den Natur- und Ingenieurwissenschaften ein hervorragendes Lehr- und Forschungsumfeld mit zahlreichen inter- und transdisziplinären Forschungsprojekten. Die Universität Siegen bietet vielfältige Möglichkeiten, Beruf und Familie zu vereinbaren. Sie ist deswegen seit 2006 als familiengerechte Hochschule zertifiziert und bietet einen Dual Career-Service an.

In der Naturwissenschaftlich-Technischen Fakultät der Universität Siegen ist am Zentrum für Sensorsysteme (ZESS) in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik (FHR) zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen:

Universitätsprofessur (W3) für
Computational Sensorics / Communications
Engineering

Die für die Professur „Computational Sensorics / Communications Engineering“ zu berufende Persönlichkeit soll dieses Gebiet in Forschung und Lehre vertreten. Darüber hinaus ist die Professur mit der Leitung der im ZESS neu einzurichtenden gemeinsamen Forschungsgruppe des Fraunhofer-Instituts für Hochfrequenzphysik und Radartechnik (FHR) in Wachtberg und der Universität Siegen im ZESS verknüpft. Die zu berufene Person soll ebenso dem FHR-Leitungsrat angehören. Die gemeinsame Berufung erfolgt nach dem „Karlsruher Modell“.

Computational Sensorics beschreibt die Synergie aus Elektrotechnik, Informatik und Mathematik und beschäftigt sich mit der gemeinsamen Entwicklung neuer Sensorsysteme in enger Verbindung mit mathematischen Modellen, mathematischer Signalverarbeitung und Algorithmen zur sensorischen Erfassung und Verarbeitung von Daten aus anwendungsrelevanten Fragestellungen; z. B. in den Bereichen Umwelt oder Industrie. Von der künftigen Stelleninhaberin/dem künftigen Stelleninhaber wird erwartet, dass sie/er einen soliden Forschungshintergrund auf zwei oder mehreren der folgenden Gebiete vorweisen kann: 1.) Signalverarbeitung für optische und Hochfrequenz-Radarsysteme, 2.) multimodale und Multisensor-Systeminformations-Fusion und 3.) Lösung inverser Probleme,wie Synthetic Aperture Radar (SAR), Tomographie und Compressed Sensing. In der Forschung wird vorausgesetzt, dass theoretische Forschungsgrundlagen mit mathematischen Modellen und Signalverarbeitungsverfahren sowie die für die Realisierung der Sensorkonzepte in praktischen Anwendungen notwendigen Sensor/Hardware und Software-Technologien verknüpft werden.

Die ausgeschriebene Professur zeichnet sich durch ein hohes Vernetzungspotential aus, sowohl innerhalb der Ingenieurwissenschaften, z. B. im Bereich Sensoren für die Produktion, Materialwissenschaft und Fernerkundung, als auch mit den Naturwissenschaften, z. B. zur Sensordatenverarbeitung in Physik und Chemie. Direkte Verbindungen zu den Aktivitäten der Arbeitsgruppen im ZESS, die u. a. die Thematiken SAR, 2D-/3D-Sensoren und optimale Signalverarbeitung adressieren, und aktive Mitwirkung in koordinierten Forschungsprojekten in der Sensortechnologie sind offensichtlich. Von der künftigen Stelleninhaberin/dem künftigen Stelleninhaber wird außerdem erwartet, gemeinsame Forschungsinitiativen von ZESS und FHR sowie weitere koordinierte Forschungsvorhaben, wie DFG-geförderte gemeinschaftliche Forschungsvorhaben, mit einem starken Fokus auf Sensorwissenschaften, zu initiieren.

In der Lehre sollen Veranstaltungen im Bereich der Kommunikations- und Nachrichtentechnik abgedeckt werden sowie in Synthetic Aperture Radar, Estimationstheorie und Compressive Sensing (vorzugsweise in englischer Sprache). Die gesetzliche Lehrverpflichtung von 9 SWS wird im Rahmen der gemeinsamen Berufung um 2 SWS reduziert.

Die Einstellungsvoraussetzungen sind neben den allgemeinen dienstrechtlichen Voraussetzungen ein abgeschlossenes Hochschulstudium, die besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die Qualität einer Promotion nachgewiesen wird, zusätzliche wissenschaftliche Leistungen, die ausschließlich und umfassend im Berufungsverfahren bewertet werden, umfangreiche Lehrerfahrung und der Nachweis didaktischer Kompetenz. Die zusätzlichen wissenschaftlichen Leistungen können im Rahmen einer Juniorprofessur, einer Habilitation oder einer Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin oder Mitarbeiter mit entsprechender Leitungskompetenz an einer Hochschule oder außeruniversitären Forschungseinrichtung oder im Rahmen einer sonstigen wissenschaftlichen Tätigkeit erbracht worden sein. Bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen erfolgt die Einstellung in ein Beamtenverhältnis.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugniskopien, Schriftenverzeichnis, Aufstellung von Lehrveranstaltungen, Verzeichnis von Drittmittelprojekten sowie Forschungs- und Lehrkonzept) richten Sie bitte bis zum 24.01.2020 an den Dekan der Fakultät IV der Universität Siegen, 57068 Siegen; E-Mail: bewerbungen@nt.uni-siegen.de. Für Rückfragen steht Ihnen Herr Univ.-Prof. Dr.-Ing. Peter Haring Bolívar (peter.haring@uni-siegen.de) zur Verfügung.

Die Bereitschaft zur aktiven und konstruktiven Teilnahme in den Selbstverwaltungsgremien der Fakultät und des Zentrums für Sensorsysteme wird erwartet. Die Universität Siegen strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an. Entsprechend qualifizierte Wissenschaftlerinnen werden um ihre Bewerbung gebeten.

Bewerbungen entsprechend qualifizierter Schwerbehinderter sind erwünscht.
Informationen über die Universität Siegen finden Sie auf unserer Homepage: www.uni-siegen.de