Videokonferenzdienste
Videokonferenzen
Auf dieser Seite erhalten Sie einen kurzen Überblick zum Thema Videokonferenzen. Ausführliche Informationen hierzu finden Sie beim Kompetenzzentrum für Videokonferenzdienste.
Grundlagen
Eine Videokonferenz ist eine Kommunikationsverbindung, bei der gleichzeitig Ton, Bild und eventuell Daten (z.B. Dokumente) zwischen zwei oder mehr Partnern übertragen werden. Zur Durchführung einer Videokonferenz benötigen Sie ein entsprechendes Endgerät. Hierbei wird zwischen verschiedenen Geräteklassen unterschieden: Desktop-, Kompakt- und Raumsysteme.
Ein Desktopsystem ist für Einzelanwender konzipiert, die direkt von ihrem Arbeitsplatz aus eine Konferenz durchführen möchten. Sie benötigen dazu neben einem leistungsstarken PC entsprechende Software, eine USB-Kamera und entweder ein Headset oder ein Mikrofon und Lautsprecher.
Ein Kompaktsystem ist nicht PC-basiert. Hierbei bilden Konferenzsystem und Kamera eine geschlossene Einheit, die um einen Monitor ergänzt wird. Solche Systeme sind für kleine bis mittlere Anwendergruppen geeignet.
Raumsysteme sind für die Ausstattung eines Videokonferenzraumes gedacht. Sie zeichnen sich durch einen modularen Aufbau mit hochwertigen Kameras, Mikrofonen und Monitoren aus. Ein Raumsystem ermöglicht Konferenzen mit höchster Qualität für mittlere bis große Personengruppen.
Als Kommunikationsmedium für eine Videokonferenz wird das Internet oder ISDN genutzt. Eine Konferenz ist zwischen zwei Partnern (Punkt-zu-Punkt-Verbindung) oder zwischen mehr als 2 Partnern (Mehrpunktkonferenz) möglich. Bei einer Mehrpunktkonferenz werden eine Multi Control Unit (MCU) und ein Gatekeeper benötigt. Die MCU verbindet alle Partner miteinander und verteilt die Audio- und Videodatenströme. Ein Gatekeeper übernimmt den Verbindungsaufbau zwischen Endgerät und MCU.
Zwischen dem DFN-Verein (Deutsches Forschungsnetz) und dem ZIMT besteht ein Vertrag zur Teilnahme am DFN Videokonferenzdienst (DFNVC). Daher können Angehörige der Universität Siegen eine MCU und einen Gatekeeper des DFN-Vereins nutzen.
Videokonferenzen mit einem eigenen Endgerät
Voraussetzung für eine Konferenz via Internet ist die richtige Konfiguration Ihres Netzzugangs (Firewall, Ports). Ansprechpartner hierzu sind Lothar Hofmann und Markus Darges. Das Endgerät sollte die gängigen Standards (H.323) unterstützen. Die Verbindung zu einer entsprechend ausgestatteten Gegenstelle kann dann über die IP-Nummer hergestellt werden.
Möchten Sie an einer Mehrpunktkonferenz teilnehmen, benötigen Sie eine Konferenz-ID, die Sie vom Organisator der Konferenz erhalten. Über die Konferenz-ID können Sie dann der Konferenz beitreten. Falls Sie selber Mehrpunktkonferenzen initiieren wollen, muss ihr Endgerät einmalig am DFN-Gatekeeper registriert werden. Wenden Sie sich dazu bitte an den Ansprechpartner im ZIMT. Das Einrichten einer Konferenz erledigen Sie auf dem DFNVC-Portal unter https://www.vc.dfn.de/konferenzen. Die dabei erstellte Konferenz-ID geben Sie an die Partner weiter, die an der Konferenz teilnehmen sollen.
Videokonferenzen mit einem Endgerät im ZIMT
Im ZIMT (Hölderlin-Gebäude) steht zur Durchführung von Videokonferenzen ein mit einem Raumsystem ausgestatteter Konferenzraum zur Verfügung. Mit diesem System sind über das Internet sowohl Punkt-zu-Punkt- als auch Mehrpunktkonferenzen für Gruppen bis zu 10 Personen möglich. Der Konferenzraum kann beim Ansprechpartner reserviert werden.
Webconferencing
Eine Alternative zu Videokonferenzen bieten die Webkonferenzen. Hierbei können Sie mit einem Webbrowser unter Nutzung von Adobe Flash Konferenzen im Web abhalten. Der DFN-Verein bietet diese Möglichkeit mit Hilfe des Conferencingtools Adobe Acrobat Connect an. Nähere Informationen zu diesem Dienst finden Sie unter Webconferencing Dienst.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den Ansprechpartner Klaus-Dieter Lütz.

