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Tag der Bildungsforschung 2015

Am 11. November 2015 veranstaltete die Geschäftsstelle Bildungsforschung des Zentrums für Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZLB) erstmalig den „Tag der Bildungsforschung“. Das ganztägige Programm richtete sich mit verschiedenen Angeboten sowohl an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Statusgruppen, die inhaltlich im Kontext der Bildungsforschung arbeiten, als auch an Studierende.

Promovierende und Postdocs konnten sich am Vormittag in einem Vortrag von Dr. Alexander Lenger zunächst über „Karrierewege an der Hochschule“ informieren. Ein weiterer Vortrag von Dr. Ina Biederbeck beschäftigte sich mit „Zeitmanagement und Selbstorganisation in der Wissenschaft“. Studierende, die ihre Bachelor- oder Masterarbeiten im Bereich der Bildungsforschung schreiben wollen, hatten die Möglichkeit, sich in einem Vortrag von Dr. Ina Biederbeck, Jennifer Patt und Yannic Brück Hinweise zu Themenwahl, forschungsmethodischen Aspekten, Formalia und mehr einzuholen.

In der Hauptveranstaltung am frühen Abend referierte nach einem Grußwort von dem Vorsitzenden der Geschäftsstelle Bildungsforschung, Herrn Prof. Dr. Martin Rothland, Herr Prof. Dr. Albert Bremerich-Vos von der Universität Duisburg zum Essen zum Thema „Interdisziplinäre Forschung zur Kompetenzentwicklung in der Lehrerbildung: Befunde und Herausforderungen aus fachdidaktischer Perspektive“. In seinem Vortrag skizzierte Bremerich-Vos zunächst den aktuellen Stand der Forschung. Ein Fokus lag dabei auf der Studie TEDS-LT, zu der er anhand von Beispielitems aus den Bereichen Literaturwissenschaft, Linguistik sowie der Literatur- und Sprachdidaktik ausgewählte Ergebnisse zu Einflussfaktoren der Kompetenzentwicklung im Detail vorstellte. Immer wieder hob Bremerich-Vos dabei die Wichtigkeit interdisziplinärer Zusammenarbeit von Forscherinnen und Forschern hervor sowie den Informationszuwachs, der sich aus einem Zusammenspiel quantitativer und qualitativer Forschungsmethoden ergibt.

Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung war die Verleihung des Waxmann-Preises der Bildungsforschung für herausragende studentische Abschlussarbeiten. Ausgezeichnet wurden die Staatsarbeiten von Carolin Kray und Ezgi Yalcin. Gewürdigt wurde Carolin Krays mathematikdidaktische Examensarbeit im Rahmen der Ersten Staatsprüfung für das Lehramt. Sie beschäftigte sich darin mit dem „Umgang mit der Größe Zeit in heterogenen Gruppen“ (Zur Laudatio). Ezgi Yalcin erhielt den Preis für ihre geschichtsdidaktische Staatsarbeit. Darin behandelt sie den „Ersten Weltkrieg in deutschen, englischen und französischen Schulgeschichtsbüchern“ (Zur Laudatio). Der Preis wurde von Geschäftsführerin des Waxmann-Verlags, Frau Dr. Ursula Heckel, überreicht. Die Laudationes hielten Prof. Dr. Martin Rothland und Prof. Dr. Anna-Maria Hintz.

Wie inhaltlich und methodisch vielfältig die Siegener Bildungsforschung aufgestellt ist, zeigte sich in der den Abend begleitenden Postersession: Über 30 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler präsentierten ihre Forschungsvorhaben mithilfe ansprechend gestalteter Poster und regten damit zu Gespräch und Diskussion an.

Zu diesem Artikel sind Pressemeldungen verfügbar:
Pressemitteilung: Bildungsforschungspreis für Studierende
Querschnitt: Forschungspreis für Studierende erstmals vergeben
WAZ: Studenten ausgezeichnet
Ausbildung Südwestfalen: Bildungsforschungspreis für Studierende vergeben
Südwestfalen-Nachrichten: Bildungsforschungspreis für Studierende vergeben
Karriere Aktuell: Bildungsforschungspreis für Studierende vergeben

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