..
Suche

Personensuche
Veranstaltungssuche
Katalog der UB Siegen

2. Fachtag „Rückkehr als geplante Option- Die Entwicklung kommunaler Rückführungskonzepte in die Herkunftsfamilie“

Im März fand der zweite Fachtag im Rahmen des Modellprojektes „Rückkehr als geplante Option - Die Entwicklung kommunaler Rückführungskonzepte in die Herkunftsfamilie“ in der Universität Siegen unter der Leitung von Andrea Dittmann-Dornauf (ZPE) statt.

Das Modellprojekt zielt darauf ab, durch eine frühzeitige stationäre Unterbringung verbunden mit gleichzeitiger intensiver Familienarbeit die Erziehungsbedingungen in der Herkunftsfamilie zu verbessern und damit die Chancen der Kinder und Jugendlichen auf eine Rückkehr in ihre Herkunftsfamilien zu vergrößern. Hierfür sollen auf regionaler Ebene umfassende Kooperationskonzepte zwischen dem Jugendamt und den Trägern der freien Jugendhilfe vor Ort -ambulant und stationär - entwickelt werden, die Rückführungen in die Herkunftsfamilie nicht nur als singuläres Ereignis, sondern als grundlegenden konzeptionellen Baustein der örtlichen Jugendhilfe verstehen. Träger aus den Städten Ahlen, Dortmund, Gladbeck und dem Kreis Lippe wirken hierbei mit. Die Teilnahme an dem Modellprojekt bietet die Möglichkeit, in diesem Prozess durch ein externes wissenschaftliches Institut und im Austausch mit anderen Trägern begleitet und beraten zu werden.
Am Fachtag erhielten die eingeladenen Träger einen Überblick über den aktuellen Stand des Projektes und zentrale Ergebnisse aus den vorangegangen Workshops wurden vorgestellt. Frau Dittmann-Dornauf ging hierbei besonders auf mögliche Erfolgsfaktoren einer gelingenden Rückführung in die Herkunftsfamilie ein. Prof. Dr. Klaus Wolf betonte in seinem Vortrag ‚Sinnvolle Rückführung als Koproduktion‘ u.a. in Bezug auf § 37 SGB VIII die Wichtigkeit einer guten Zusammenarbeit und Partizipation der im Hilfeprozess beteiligten Personen. In regionalen, standortspezifischen Arbeitsgruppen wurde die Frage ‚Was brauchen der ASD/ der Kooperationspartner vom Kooperationspartner/ vom ASD für einen gelingenden Rückkehrprozess?‘ bearbeitet.

Das Projekt wird von der Universität Siegen/ZPE (Leitung: Andrea Dittmann-Dornauf) in Kooperation mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe durchgeführt.

Bei Rückfragen steht Ihnen Andrea Dittmann-Dornauf (dittmann@ispa.uni-siegen.de) zur Verfügung.