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Das ZPE lädt zur Konferenz „Inklusive Gemeinwesen planen – Herausforderungen und Strategien der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention auf kommunaler Ebene“

Am 27. und 28. März 2014 veranstaltet das ZPE gemeinsam mit European Association of Service Providers for Persons with Disabilities (EASPD) eine Konferenz zur Bedeutung der kommunalen Ebene bei der Umsetzung der UN-Behindertenkonvention.

Im Mittelpunkt dieser Konferenz steht die Tatsache, dass die kommunale Ebene für die Umsetzung der UN Behindertenrechtskonvention in besonderer Weise bedeutsam ist. Die Konvention will Menschen mit Behinderung bei der Artikulation ihrer Interessen und Rechte im Gemeinwesen stärken und ihre volle und gleichberechtigte Einbeziehung in die Gesellschaft voranbringen. Gerade für die kommunale Ebene stellen sich dabei viele Fragen, die sich auf Entwicklung einer barrierefreien öffentlichen Infrastruktur, die Verfügbarkeit inklusionsorientierter Dienste und Einrichtungen oder auch auf die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Diskriminierungsrisiken von Menschen mit Behinderungen beziehen. Wie können und sollen die Impulse der Behindertenrechtskonvention von örtlichen Akteuren aufgegriffen werden, die sich im Sinne eines inklusiven Gemeinwesens für eine Verbesserung der Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderungen und den Abbau von Barrieren engagieren wollen?

Die Konferenz stellt die Bedeutung des öffentlichen Raums als demokratischer Kategorie in den Mittelpunkt. Daraus leitet sich ein politischer Gestaltungsauftrag für kommunale Politik ab. Gefragt wird danach, wie dieser Gestaltungsauftrag unter der Perspektive von Inklusion und Partizipation zu verwirklichen ist. Dazu sollen Ansätze der kommunalen Planung, die in jüngster Zeit dazu in Deutschland und in anderen europäischen Ländern entwickelt wurden, sollen in ihrer Vielfalt und praktischen Anwendbarkeit im Rahmen der europäischen Konferenz vorgestellt und diskutiert werden. Zudem werden vielfältige europäische Erfahrungen und Praxisbeispiele präsentiert, wie in verschiedenen Aufgabenbereichen kommunaler Politik die Impulse der UN Behindertenrechtskonvention aufgegriffen werden können. Deutlich werden soll, wie Menschen mit Behinderungen in den Kommunen aktiv werden und in ihren Beteiligungsmöglichkeiten gestärkt werden können, aber auch wie Anbieter von Einrichtun-gen und Diensten den Umsetzungsprozess mitgestalten können. Thematisiert werden zudem Handlungskonzepte, die sich mit dem spezifischen Bedingungen und Möglichkeiten eines kommunalen Veränderungsmanagements befassen.
Neben anspruchsvollen Plenumsreferaten will die europäische Konferenz den Teilnehmerin-nen und Teilnehmer sowohl länderübergreifenden Zugang zu Informationen ermöglichen als auch hinreichend Raum für den fachlichen Austausch untereinander bieten. Dazu dienen auch zahlreiche Informationsstände und Posterausstellungen. Die vorwiegend in deutscher und englischer Sprache geplante Konferenz richtet sich an Personen aus der Behindertenselbsthilfe, an kommunale Planungsverantwortliche, Fachleute aus dem Bereich von Rehabi-litation und Behinderung sowie an politisch Verantwortliche und die interesseierte Öffentlichkeit.

Anbindung
Die Universitätsstadt Siegen liegt im Herzen Deutschlands und ist verkehrstechnisch gut angebunden. Die internationalen Flughäfen in Köln, Düsseldorf und Dortmund machen Siegen auch für europäische und internationale Gäste gut erreichbar. Sie sind herzlich eingeladen!

Veranstalter
Die Veranstaltung wird getragen vom Zentrum für Planung und Evaluation Sozialer Dienste (ZPE) und der European Association of Service Providers (EASPD).

Zielgruppe
Die Konferenz richtet sich an die deutsche und europäische Fachöffentlichkeit im Bereich der Behindertenpolitik, Behindertenhilfe, Rehabilitationsrecht, Kommunalpolitik und Sozialplanung.

Organisation

Weitere Informationen zum Programm und zu Anmeldungsmöglichkeiten finden Sie in Kürze hier.