..
Suche

Personensuche
Veranstaltungssuche
Katalog der UB Siegen

Teilhabeplanung im Landkreis Weilheim-Schongau

Für die wissenschaftliche Begleitung Teilhabeplanung im Landkreis Weilheim-Schongau hat der Bezirk Oberbayern das Zentrum für Planung und Evaluation (ZPE) der Universität Siegen beauftragt. Auf der Grundlage seines Lebenslaufbezogenen Ansatzes zur Teilhabeplanung für Menschen mit Behinderung soll das ZPE modellhaft für den Bezirk Oberbayern in einem ersten Schritt eine Ist-Stand-Erhebung und in einem zweiten Schritt die Auswertung und Analyse der Ergebnisse unter Einbeziehung aller Akteure im Feld der Behindertenhilfe im Landkreis Weilheim-Schongau durchführen. Vereinbarungen zu einer Fokusbildung sowie die Einleitung von möglichen Veränderungsschritten - ggf. unter externer Begleitung - sollen erst danach diskutiert und vereinbart werden. Der Schwerpunkt der Teilhabeplanung im Landkreis Weilheim-Schongau soll im Bereich der Menschen mit geistiger/körperlicher Behinderung liegen. Gleichwohl sollen Schnittstellen, beispielsweise zu den Zielgruppen der Menschen mit seelischer Behinderung beschrieben und einbezogen werden.

Die Vorbereitung, Durchführung und Auswertung der Ist-Stand-Erhebung für den Landkreis Weilheim-Schongau durch das ZPE soll in enger Abstimmung mit den beteiligten Akteuren im Rahmen einer ‚Steuerungsgruppe’, einer ‚projektbegleitenden Arbeitsgruppe’ sowie in ‚Fachforen’ erfolgen, die in Anlehnung an bereits bestehende Gremien wie dem Behindertenbeirat und seinen Arbeitsgruppen, dem Abstimmungsgremium zur Teilhabeplanung im Landkreis Weilheim-Schongau sowie dem GSV gebildet werden können.

Die Ist-Stand-Analyse für den Landkreis Weilheim-Schongau durch das ZPE ist auf einen Zeitraum von 18 Monaten hin angelegt und soll aus den nachstehenden Elementen bestehen:
  • Auswertung vorhandener sozialstatistischer Daten;
  • Erhebungen zu den Angeboten und der Struktur des Netzwerkes der Behindertenhilfe;
  • Analyse der administrativen und politischen Strukturen und von ausgewählten politischen Maßnahmen bzw. politischen Entscheidungsprozessen im Politikfeld lokale Behindertenhilfe;
  • Rekonstruktion der Entwicklung der Hilfearrangements für einzelne Personen und Analyse der Verfahren der Hilfeplanung, Hilfebedarfsfeststellung und Antragsbearbeitung;
  • Entwicklung von Instrumenten für ein Kostencontrolling.