Informationen zur Bewerbung und Zulassung für ausländische Studierende (Bewerber ohne deutsche Staatsangehörigkeit) gibt das International Office der Universität Siegen.
Architektur
| Beginn | |||
|---|---|---|---|
| Studiengang
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WiSe | SoSe | Bewerbung / Termine
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| Architektur "Planen und bauen im Bestand" | ✔
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WiSe bis 21.08.2013 | |
Zugangsvoraussetzung
- Für den Master-Studiengang wird zugelassen, wer über einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss „Bachelor of Science“ oder „Bachelor of Arts“ in einem Studiengang Architektur oder einen vergleichbaren Diplomabschluss verfügt. Darüber hinaus sind Zulassungsvoraussetzung eine Gesamtnote von 2,7 und besser.
- Bewerber aus dem Ausland müssen vor Aufnahme des Master-Studiums ausreichende Deutschkenntnisse nachweisen (mind. DSH - 2 oder TestDaF in allen Teilprüfungen mind. "4").
Zulassungsverfahren
- Nicht zulassungsbeschränkt (Siehe Bewerbung)
Bewerbung
Formlose Bewerbung mit Mappe und Kopie des Zeugnisses an:
Universität Siegen
Fakultät II-Bildung, Architektur, Künste
Dipl.-Ing. Eva Maria Juncker
Paul-Bonatz-Straße 9-11
57068 Siegen
Nach Eingang der Bewerbung werden die eingereichten Unterlagen geprüft und die Bewerberinnen und Bewerber erhalten Nachricht, ob sie zum Studium zugelassen werden.
Praktikum
- Ein Praktikum ist nicht vorgesehen
Studienbeginn
- Wintersemester
Studiendauer
- Die Regelstudienzeit beträgt inklusive der Master-Thesis 4 Semester (ab WS 2012/2013)
Master of Science
Ziel des Master-Studienganges „Architektur - Planen und Bauen im Bestand“ ist es, Kompetenz im Umgang mit zu modernisierender, umzunutzender, zu ergänzender oder rückzubauender Bausubstanz nach städtebaulichen, gestalterischen, funktionalen und konstruktiv-technischen Aspekten zu erlangen. Das Master-Studium zielt auf eine wissenschaftlich-theoriebezogene und zugleich praxisbezogene Vertiefungs- und Zusatzqualifikation ab und besteht aus 14 Modulen.
Das Thema dieses Vertiefungsstudienganges versteht sich als Antwort auf die Veränderungen des gesellschaftlichen Problemhorizontes:
- Die Umnutzung und Pflege alter Bausubstanz wird immer wichtiger.
- Die demographische Entwicklung der Bevölkerung Europas hat zur Folge, dass auch die Städte schrumpfen.
- Die Überalterung der Gesellschaft hat zur Folge, dass die Bedürfnisse nicht mehr den tatsächlichen Begebenheiten entsprechen.
- Die Überproduktion von Bürogebäuden (Leerstand) in den Ballungsräumen hat zur Folge, dass es in innerstädtischen Bereichen oft zu einer Verödung der Infrastruktur kommt. „Planen und Bauen im Bestand“ bedeutet, dass diese Problematik im Sinne städtebaulicher und architektonischer Überlegungen reflektiert werden muss, um langfristig mit nachhaltigen,neuen Lösungsansätzen reagieren zu können. Städte und Gebäude müssen den sich ändernden Bedürfnissen wieder angepasst werden.
„Planen und Bauen im Bestand“ bedeutet auch, den
respektvollen Eingriff in bestehende, intakte
städtebauliche Strukturen zu finden, um mit
planerischen Maßnahmen zu einem Mehrwert an
architektonischen Qualitäten zu gelangen. Die Pflege
alter, denkmalgeschützter Bausubstanz ist zu
gewährleisten und in angemessener Weise zu
berücksichtigen.
Bauen im Bestand wird künftig mehr denn je das
Berufsbild der Architektin oder des Architekten prägen.
Modernisierung, Schadenssanierung, Energieeinsparung,
Umbau und Erweiterung.
Rückbau in schrumpfenden Städten und
Baulückenschließung werden die Zukunftsaufgaben der
Architekturbüros sein.
Es werden bis zu 25 Studierende aufgenommen. Ihnen
steht ein gemeinsames Atelier offen, wo sie
miteinander, mit Lehrenden und Gastvortragenden ihre
Projekte entwickeln oder diskutieren,wo Seminare und
Vorträge stattfinden und ein kommunikatives Miteinander
gepflegt werden soll.
Fachberatung
Dipl.-Ing. Eva Maria Juncker
Paul-Bonatz-Straße 9-11
57068 Siegen
Tel.: 0271 740-3257
E-Mail: juncker@architektur.uni-siegen.de




