Entspannung
Das Leben kann verstanden werden als eine endlose
Abfolge von Anspannung und Entspannung bzw. Aktivität und
Erholung. Die Universität ist in erster Linie ein Ort des
Aktivseins: Sie lauschen dem Vortrag eines Dozenten, lernen
für Prüfungen, legen eine Prüfung ab, halten ein Referat,
gehen in der Mensa essen, treffen andere, stöbern in der
Bibliothek, etc..
Sie gewinnen tagtäglich viele neue Eindrücke, die
verarbeitet bzw. verdaut werden wollen, damit Sie Ihnen
nicht nur nicht zur Last werden, sondern vielmehr zu einer
sinnvollen und bereichernden Erfahrung.
Wussten Sie schon, dass Magen und Darm nachtaktiv sind?
Wenn wir zur Ruhe kommen und einschlafen, fängt unser
Verdauungssystem an zu arbeiten. Ebenso wollen Eindrücke,
Gefühle, Erfahrungen und Gelerntes verdaut werden und
hierfür brauchen wir ebenfalls Ruhe, Entspannung sowie viel
Schlaf.
Damit wir leistungsfähig bleiben können, benötigen wir
neben ausreichend Nachtruhe viele über den Tag verteilte
kleine und große Pausen, die ganz der Entspannung und Muße
dienen. Wer sich daran nicht hält, ist schnell dicht und
brennt langfristig aus.
Es gibt mannigfaltige Wege sich zu entspannen: Sport, Tanzen, Kino, Lesen, Plaudern, Kaffee trinken, Spazieren gehen, Fernsehen, kreativ sein, etc.. Am effektivsten sind jedoch Entspannungsübungen und -verfahren wie bspw. Phantasie- und Märchenreisen, Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training, Hypnose, Yoga, Meditation, etc.. Zudem viele Entspannungsmethoden, wenn Sie sie erst einmal gelernt haben, fast immer und überall und weitgehend ohne Hilfsmittel zu realisieren sind und nach ein wenig Übung prompt wirken. Ob im Seminar, an der Bushaltestelle, in der Bibliothek oder in der Cafeteria, niemanden wird es großartig auffallen, wenn Sie sich für einige Minuten auf eine Phantasiereise machen oder sich in die Versenkung des Autogenes Trainings begeben.
Nachstehend finden Sie Links zu zwei Übungen, bei welchen sie relativ einfach Entspannung und Erholung finden können und welche leicht zu lernen sind. Sie können sie quasi in jeder Stellung durchführen, solange diese halbwegs bequem ist.
Diese Übung sorgt bei Nervosität und aufgewühlter Stimmung für eine gewisse Beruhigung. Die Konzentration auf die Atmung ist ein altbewährtes Mittel, um starke Aufregung und überwältigende Gefühle ein wenig zu dämpfen.
Die Übung Ort der Ruhe ist etwas umfangreicher und geeignet, um Abstand zu gewinnen, z.B. vom Lernstoff oder auch den täglichen Sorgen und Nöten. Die ersten ein, zwei Mal werden Sie die Instruktionen ablesen müssen, entweder vom Bildschirm oder von einem Ausdruck, bis Sie sie verinnerlicht haben und frei darüber verfügen können.
Viel Spaß beim Ausprobieren! - Falls es bei Ihnen nicht richtig gelingen will, kommen Sie zu uns in die Offene Sprechstunde. Hier können wir gemeinsam nach Abhilfe suchen.
Sollten Sie Lust auf mehr bekommen, fragen Sie bei uns an, wann unsere nächste Entspannungsgruppe läuft oder sichten Sie das Angebot der Zentralen Betriebseinheit Sport und Bewegung der Universität Siegen, der Volkshochschule sowie anderer Anbieter.



