Erscheinungsbild - Lampenfieber oder Störungen
Jeder, der sich auf Prüfungen vorbereitet, kennt die
Prüfungsangst. Einige - die wenigsten! - spüren nur leichte
Aufregung in Form eines nervösen Kribbelns bei dem Gedanken
an die bevorstehende Prüfung. Bei den meisten ist die Angst
und Unsicherheit ausgeprägter: Zittern, Herzklopfen,
Schweißausbrüche, weiche Knie, Verspannungen und ein
mulmiges Gefühl im Magen bis hin zu Übelkeit, Magenkrämpfen
und Durchfall sind typische körperlich-vegetative
Erscheinungen der Angst. Hinzu kommen Phantasien, in der
Prüfung zu versagen und sich bis auf die Haut zu blamieren.
In der Mut- und Ausweglosigkeit der Verzweiflung wird der
Wunsch verspürt, wegzulaufen und der Prüfung fernzubleiben.
Schlafstörungen, Erschöpfung und Panikzustände können
überdies auftreten und die Leistungsfähigkeit in der
Vorbereitungsphase sowie in der Prüfung erheblich
einschränken.
Ungeachtet der Angst-Dramatik schaffen die meisten
Studierenden die Prüfungen aus eigener Kraft und mit Hilfe
von Freunden und Familie. Bei den wenigsten entwickelt sich
eine behandlungsbedürftige Angststörung.
Wann ist der Grad einer Störung erreicht?
- Die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit ist schon in der Vorbereitung wegen der Angst und ihren Auswirkungen erheblich herabgesetzt.
- Genauso ist die Leistungsfähigkeit in der Prüfung angstbedingt stark herabgesetzt, hinzu kommen Blackouts.
- Prüfungen werden wegen der Angst abgesagt, der Prüfung wird fern gelieben oder es wird sich erst gar nicht angemeldet.
- Es besteht in Bezug auf die Angst ein übermäßiger Leidensdruck.
Studierende mit echten Prüfungsängsten brauchen fachliche Hilfe. Diese bietet die Psychologische Beratung kostenlos, vertraulich und unbürokratisch für alle Studierenden an. Des Weiteren sind selbstverständlich alle niedergelassenen PsychotherapeutInnen kompetente Ansprechpartner.
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