Wo sind sie am besten aufgehoben?
Wenn es Ihnen schlecht geht, werden Sie eventuell unsicher sein, wo Sie die für Ihre Problematik beste Behandlung erhalten. Wichtig ist zunächst, dass Sie gehen. Gleichgültig ob Sie zu uns kommen, eine andere Beratungsstelle oder eine PsychotherapeutIn Ihrer Wahl aufsuchen, man wird sich für Sie und Ihr Anliegen Zeit nehmen und Sie gegebenenfalls an eine geeignetere Stelle weitervermitteln.
Die Titel der Beratungsstellen geben grob her, mit was für einer Thematik Sie dort gut aufgehoben sind. Bei studienbedingten Schwierigkeiten kommen Sie beispielsweise am besten zu uns. Bei Partnerschaftsproblemen gehen Sie am besten in die Ehe-, Familien- und Lebensberatung, bei Suchtproblemen in die Sucht- oder Drogenberatung und bei Gewalterfahrungen als Frau zur Frauenberatungsstelle. Jüngere Studierende können bei Konflikten mit ihrer Herkunftsfamilie auch noch die Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche aufsuchen, desgleichen Studierende mit schon eigenen Kindern, welche verhaltensauffällig sind. Bei ernsthaften psychischen Erkrankungen sollten Sie eine PsychotherapeutIn aufsuchen.
Oftmals ist ein Problembereich nicht klar einzugrenzen bzw. Sie können selber nicht genau einschätzen, was mit Ihnen ist. In solchen Fällen, wie gesagt, lassen Sie sich beraten.
Für welche Therapeutin oder welchen Therapeuten entscheide ich mich? Hier sollten Sie sich die Frage stellen, ob Sie zu einem Mann oder einer Frau möchten oder ob die Frage des Geschlechtes für Sie bedeutungslos ist. Als zweites Kriterium könnte die therapeutische Methode dienen. Welche unterschiedliche Verfahren es gibt, können Sie im Kapitel über die verschiedenen Therapiemethoden nachlesen.



