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Sense Vojta

Sensorbasierte Diagnostik, Therapie und Nachsorge nach dem Vojta-Prinzip


Projektbeschreibung:

Das Verbundprojekt SenseVojta befasst sich mit der prototypischen Entwicklung und Erforschung eines sensorbasierten Assistenzsystems zur Unterstützung der Diagnostik und der Therapie nach dem Vojta-Prinzip. Die sogenannte Reflexlokomotion nach Vojta ermöglicht Patienten mit einem geschädigten Zentralnervensystem grundsätzliche Bewegungsmuster zu erlernen. Mit dem zu entwickelnden integrierten Sensorsystem und einhergehenden Auswertungsalgorithmen können Informationen bezüglich der Vojta-Diagnose und -Therapie interpretiert und dokumentiert werden. Der medizinische Mehrwert eines solchen Systems besteht insbesondere in der Nachvollziehbarkeit des Therapieverlaufs und der darauf aufbauenden weiteren Therapieplanung, sowie in der Unterstützung von in den Therapieprozess einbezogenen Bezugspersonen und anderen Anwendern ohne medizinisch/physiotherapeutische Ausbildung, die durch die Rückmeldungen gezielter die Vorgaben von Ärzten und Therapeuten umsetzen können. Konkret sollen folgende Punkte im Projekt untersucht werden:

  1. Wie kann ein solches System Therapiesitzungen im klinischen sowie im heimischen Umfeld unterstützen und wie müssen die entsprechenden Funktionalitäten technisch umgesetzt werden?
  2. Welche Daten müssen hierbei in welcher Form gesammelt und entsprechend algorithmisch ausgewertet werden, um a) eine hohe Funktionalität im Hinblick auf den Therapieerfolg zu ermöglichen und b) ethisch und gesellschaftlich vertretbar zu sein?
  3. Welche Auswirkungen haben solche therapeutischen Assistenzsysteme hinsichtlich ethischer und gesellschaftlicher Aspekte auf die Akzeptanz potenzieller Nutzerinnen und Nutzer?

SenseVojta wird hier einen integrierten Lösungsansatz für die zukünftige Entwicklung sensorbasierter Unterstützungssysteme im therapeutischen und daran angrenzenden Bereichen liefern.

CRID
Das CRID verantwortet die Bearbeitung ethischer und sozialer Fragestellungen sowie den kontinuierlichen Einbezug der Anwenderperspektive in den Design-Prozess und arbeitet so intensiv mit allen übrigen Projektpartnern zusammen. Das CRID analysiert dabei detailliert die gesellschaftlichen Implikationen der technischen Entwicklungen im Projekt. Es wird sich auch an der Evaluierung des Gesamtsystems beteiligen.
Projektträger:

VDI/VDE Innovation + Technik GmbH

Förderung:

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Kontaktperson (auf Seiten des CRID):

Marius Müller (marius.mueller@uni-siegen.de)

Partner:

Laufzeit:
Dezember 2016 - November 2019

Projektförderung (gesamt):
2.124.396 €

Webseite:
folgt