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Carl Friedrich Gethmann über Big Data

In der aktuellen Ausgabe des Pharmareports beschäftigt sich der Philosoph Prof. Dr. Gethmann, Universitätsprofessor des Forschungskollegs der Universität Siegen und Mitglied des Deutschen Ethikrates, mit Big Data und fragt: „Fluch oder Segen?“ Auch der Deutsche Ethikrat widmet sich dem Thema und fordert eine an Datensouveränität orientierte Gestaltung von Big Data im Gesundheitsbereich.

Big Data beschreibt als ein Schlüsselbegriff der gegenwärtigen Debatte über die technologisch induzierte gesellschaftliche Veränderung einen Umgang mit großen Datenmengen, der darauf abzielt, übergreifende Muster zu erkennen und daraus neue Einsichten zu gewinnen. Im Gesundheitsbereich nutzen immer mehr Forscher, Firmen und Ärzte aus Big Data gewonnene Informationen. Zudem nimmt die individuelle Erfassung gesundheitsrelevanter Daten zu, zum Beispiel über die Apps von Mobiltelefonen und am Körper getragene Sensoren.

In Big Data und Digitalisierung sieht Prof. Dr. Dr. h.c. Carl Friedrich Gethmann große Chancen für den Gesundheitsbereich, solange die Patientinnen und Patienten nicht instrumentalisiert werden. Und ob Big Data Fluch oder Segen ist, hinge letztendlich davon ab, wie die Gesellschaft angesichts der unterschiedlichen Interessen und Perspektiven den Umgang damit gestaltet. Den ganzen Artikel von Prof. Dr. Carl Friedrich Gethmann, der im vom Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie herausgegebenen Pharmareport erschienen ist, können Sie hier lesen.

Der Deutsche Ethikrat, dem Prof. Dr. Gethmann ebenfalls angehört, hat sich in einem zweieinhalbjährigen Prozess mit dem Thema Big Data befasst und sich dabei intensiv mit Sachverständigen und interessierten Bürgerinnen und Bürgern ausgetauscht. Um auch unter Big-Data-Bedingungen eine Orientierung an Werten wie Freiheit, Privatheit, Souveränität, Wohltätigkeit, Gerechtigkeit, Solidarität und Verantwortung zu gewährleisten, empfiehlt der Deutsche Ethikrat ein an Datensouveränität orientiertes Gestaltungs- und Regulierungskonzept. Der vollständige Text der Stellungnahme findet sich auf der Homepage des Deutschen Ethikrates.