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Bruno Gransche über Big Data gestützte Vorhersagen

In seinem Vortrag sprach Bruno Gransche über mögliche Auswirkungen einer Ignoranz der Differenz zwischen Individuum und dessen „Datenschatten“. Dieser kann als die Summe aller digitalen Informationen über ein Individuum begriffen werden, wobei der Datenschatten über IT-Technik (maschinelles Lernen) die individuelle Lebenswelt zunehmend vorinformiert und -formatiert. Infolgedessen führen von Big Data gemachte Vorhersagen über das (Konsum-)Verhalten eines Individuums etwa zu digitalen Kauf- und Handlungsempfehlungen und damit zu einer Voreinstellung von Zukunftsmöglichkeiten. Dem Individuum wird so die Fähigkeit des freien Entwicklungspotenzials genommen, das Individuum nähert sich seinem Datenschatten an.

Mehr hierzu gibt es bald im Sammelband „Big Data und die Philosophie – Auswirkungen eines Technologieverbundes auf unser Selbst-, Gesellschafts- und Weltverhältnis“ (Nerurkar, M.; Wadephul, Chr.; Wiegerling, K. (Hg.), Springer VS 2018, Reihe: Anthropologie – Technikphilosophie – Gersellschaft) zu lesen, in dem der Vortrag als Beitrag erscheinen wird.

Gemeinsam mit Carl Friedrich Gethmann führt Bruno Gransche im Rahmen des BMBF-Projekts ABIDA derzeit eine Vertiefungsstudie im Bereich Big Data durch.