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„Attraktivität von Städten und Gemeinden“

Lässt sich die Attraktivität von Städten und Gemeinden messen? Kann man Städte und Gemeinden bezüglich ihrer Attraktivität miteinander vergleichen? Ein neues FoKoS-Projekt versucht Antworten auf diese und weitere Fragen zu finden.

Der demografische Wandel prägt die Zukunft. Das gilt sowohl für die Bundesrepublik insgesamt, als auch für die einzelnen Bundesländer. Vor allem gilt es für die Städte und Gemeinden. Wir werden weniger, älter und bunter. Zu- und Fortzüge gelten als die einzigen Variablen, die den demo¬grafischen Wandel in einer Stadt in nennenswerter Weise beeinflussen können. Insofern ist es naheliegend, dass die Attraktivität einer Stadt eine ganz wichtige Rolle spielt. Wie attraktiv eine Stadt oder Gemeinde ist, kann Menschen zum Umzug bewegen.

Aber was ist für die Attraktivität einer Stadt eigentlich wichtig? Und wie kann man messen, wie attraktiv sie ist? Dies sind die beiden Hauptfragen des Projekts „Attraktivität von Städten und Gemeinden“.

Unsere Fragen im Detail:

  • Welche Merkmale einer Stadt (Größe, Wirtschaftskraft, Lage, Verkehrsanbindung, …) sind für die Attraktivität besonders wichtig und welche sind - aus der Perspektive ihrer Einwohner - eher unwichtig?
  • Wie bewerten Bürger die Attraktivität ihrer eigenen Stadt?
  • Gibt es Unterschiede in der Wichtigkeit und der Bewertung zwischen unterschiedlichen Personengruppen (Jüngere, Ältere, Familien, Männer, Frauen, Alteingesessene, Zugezogene, …)?
  • Wie kann man die Attraktivität am besten messen, damit die Ergebnisse aussagekräftig und repräsentativ sind?
  • Was kann man in einer Stadt unternehmen, um die Attraktivität zu verbessern?
  • Und: Könnten Befragungen - wie die Attraktivitätsbefragung - als ein Instrument der Bürgerbeteiligung helfen, die Wirksamkeit von städtischen Innovationen zu untersuchen und im Sinne eines Monitorings zu verbessern?

Die üblichen Städte- und Gemeinden-Rankings beruhen darauf, dass allgemein verfügbare, objektive Informationen über Infrastruktur, Naherholungsmöglichkeiten, Wirtschaftskraft, Arbeitsmarktentwicklung u.ä. zu einem Index zusammengefasst werden. Die Rankings sollen damit auch die Attraktivität einer Stadt ausdrücken. Subjektive Einschätzungen der Bevölkerung werden in diesen Rankings praktisch ignoriert.

Vermutlich haben aber gerade diese subjektiven Einschätzungen einen Einfluss auf demografische Prozesse. Wahrscheinlich haben sie sogar eine größere Bedeutung als die „objektiven“ Variablen. Was bislang fehlt, ist ein getestetes Instrumentarium, aus dem sich Aussagen über die „empfundene“ Attraktivität von Gemeinden ableiten lassen. Im Projekt „Attraktivität von Städten und Gemeinden“ wird ein Werkzeug entwickelt, das Kommunen und Gemeinden einen zusätzlichen Kompass an die Hand gibt, wenn sie die Attraktivität ihrer Stadt beeinflussen und damit demografische Prozesse begleiten und gestalten wollen. Wenn sie verstehen wollen, wieso Menschen hin- und wegziehen, benötigen Kommunen und Gemeinden mehr und andere Informationen, nämlich von und durch ihre Bürgerinnen und Bürger.

Das Projekt hat am 01.09.2015 begonnen und läuft zwei Jahre.

Dabei greifen wir auf die umfangreichen Voruntersuchungen zurück, die im Rahmen von zwei Studierendenbefragungen der Universität Siegen und der Universität Paderborn in den Jahren 2013 und 2015 durchgeführt wurden.

Nähere Informationen zum Projekt gibt es in der ausführlichen Projektbeschreibung.

Kontakt:
Frank Luschei, E-Mail: frank.luschei@uni-siegen.de.
Prof. Dr. Christoph Strünck, E-Mail: christoph.struenck@uni-siegen.de.