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Energiepolitik und Nachhaltigkeit

Forschungsbereich Energiepolitik und Nachhaltigkeit

Das Streben nach einer Umgestaltung unserer Wirtschafts- und Lebensweise, die dem Anspruch nach Nachhaltigkeit genügt, ist stets mit der Transformation des Energiesystems verbunden. Seit Anfang des Jahrtausends wurden weltweit beachtliche Fortschritte bei der Nutzung erneuerbarer Energietechnologien erreicht. In zahlreichen Ländern finden sie Berücksichtigung in den Nachhaltigkeits- und grünen Wachstumsstrategien. Die Komplementarität von Wirtschaftswachstum und Umweltschutz rückt zusehends in den Fokus politischer Entscheider und auch die Möglichkeiten der erneuerbaren Energietechnologien, drängende Probleme von Entwicklungsländern zu lösen, werden stärker diskutiert. Als einer der wichtigen Vorreiter bekommt dabei besonders die deutsche Energiewendepolitik international viel Aufmerksamkeit.

Im Forschungsbereich Energiepolitik und Nachhaltigkeit wird den Herausforderungen, die durch die Transformation des Energiesystems entstehen, nachgegangen. Dabei werden zum einen die Herausforderungen an das historisch gewachsene Energiesystem Deutschlands analysiert. Wie kann mit einem steigenden Anteil dargebotsabhängiger Erzeugungstechnologien die Versorgungssicherheit im Elektrizitätsnetz gewährleistet werden? Wie kann es gelingen energieintensive Sektoren wie Wärme und Transport in dem Gesamtsystem besser zu verzahnen? Welche Risiken und Möglichkeiten entstehen den Bürgern bei der Nutzung erneuerbarer Energien?

Zum anderen soll der Blick nicht an den Grenzen Deutschlands enden. Nicht nur die deutsche Energiewende wird in den Blick genommen, sondern auch in ländervergleichender Perspektive untersucht wie Dänemark und Frankreich ihre Energiesystemtransformation gestalten. Dabei stehen Fragen nach den Herausforderungen sowie den Fördernissen und Hemmnissen in Transformationsprozessen im Vordergrund.

Weiterhin wird untersucht inwieweit sich die Erfahrungen und Erkenntnisse international übertragen lassen. Welche regional-wirtschaftlichen Auswirkungen haben erneuerbare Energietechnologien in Entwicklungsländern? Wie lassen sich grüne Wachstumspfade überhaupt klassifizieren? Welcher Fördermechanismen können den unterschiedlichen politischen Zielen gerecht werden? In diesem Zusammenhang lässt sich die Forschungsarbeit nicht rein auf den Bereich des Energiesektors eingrenzen, sondern greift insbesondere auch Aspekte der Ressourcennutzung und Verteilungsfragen auf.

Um diesen komplexen Fragenstellungen nachzuspüren, konnte gemeinsam mit dem Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) eine Kooperation mit interdisziplinärer Workshop-Reihe etabliert werden, die den langfristig ausgerichteten fachlichen Austausch beider Einrichtungen fördert und intensiviert. Unter wechselnden thematischen Schwerpunkten treffen sich halbjährlich Siegener und Hamburger WissenschaftlerInnen sowie externe Experten und diskutieren aktuellen Forschungsfragen, Herausforderungen und Gestaltungsmöglichkeiten in einem interdisziplinären Umfeld. Neben dem inhaltlichen Diskurs stehen dabei insbesondere die Vernetzung beider Institute und die Einbindung externer Experten aus Politik und Gesellschaft im Fokus.

Veröffentlichungen:
The potential of decentralized power-to-heat as a flexibility option for the German electricity system: A microeconomic perspective, L. G. Ehrlich, J. Klamka and A. Wolf, Energy Policy 87 (2015), 417-428.
September 2015 - ScienceDirect 


Solar power self-consumption after the support period. Will it pay off in a cross sector perspective?, L. G. Ehrlich, J. Klamka and A. Wolf, FoKoS Working Paper 2016/01.
Juli 2016 - Uni Siegen

 

Green, greener, grey – disentangling different types of green growth, M.-C. Rische, A. M. Röhlig and J.Stöver, HWWI Research Paper 160 (2014).
Dezember 2014 - HWWI

 

On the impact of renewable energies on regional value added in developing countries, J. Klamka and A. M. Röhlig, Fourth Annual Conference on Transforming Development Through Inclusive Green Growth 6. - 7. September 2016, Jeju, Republic of Korea.
GGKP 

 

Ansprechpartner:

Jonas Klamka

Meike Löhr

Andreas Marcus Röhlig