..
Suche
Hinweise zum Einsatz der Google Suche
Personensuchezur unisono Personensuche
Veranstaltungssuchezur unisono Veranstaltungssuche
Katalog plus

CfP: Care & Diversity aus intersektionaler Perspektive; Uni Paderborn

Deadline: 28.02.2023

Im Anschluss an die Tagung „Wer sorgt sich um die Sorge? Care & Diversity aus intersektionaler Perspektive“, 13. Fachtagung und wissenschaftliches Vernetzungstreffen der Diversity-Forschenden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist ein Schwerpunktheft zum Thema "Care & Diversity aus intersektionaler Perspektive" bei der Zeitschrift für Diversitätsforschung und -management geplant. Erscheinungsdatum: 1/2024.

Im Fokus des Schwerpunkthefts steht die Frage, wie die Sorge um sich und andere mit Diversität und sozialen Ungleichheiten verknüpft und durch Gesellschaft, Organisationen, kollektive Interessensvertretungen und Beschäftigte wahrgenommen, verhandelt und bearbeitet wird. Wir freuen uns daher über Beiträge, die sich unter anderem mit folgenden (gerne auch weiteren) Themenfeldern auseinandersetzen:

Organisationen, Diversität & Care-Politik

  • Wie wird „Care“ als Teil einer Diversity-Strategie von Organisationen des öffentlichen und privaten Sektors aufgegriffen? (z.B. Vereinbarkeitsmaßnahmen von Beruf und Familie oder die Pflege von Angehörigen, oder auch betriebliches Gesundheitsmanagement)
  • Wie stellen Organisationen den Erhalt, die Verbesserung und (Wieder-)Herstellung der Arbeitsfähigkeit von mehrfach diskriminierten behinderten und/oder chronisch kranken Personen sicher?
  • Welche Maßnahmen unterstützen die psychische und physische Gesundheit von doppelt- und mehrfachbelasteten Personen in Organisationen?
  • Wie fördern Arbeitgeber*innen Beschäftigte mit Care-Verantwortung? Inwiefern berücksichtigen Organisationen dabei die intersektional ungleiche Verteilung von Betreuungs-, Versorgungs- und Pflegetätigkeiten (z.B. in sozioökonomisch schwachen Haushalten, bei Alleinerziehenden)?

Diversität in Care-Berufen

  • Von welchen intersektionalen Ungleichheitslagen sind Beschäftigte in Care-Berufen betroffen und welche Handlungsstrategien entwickeln sie im Umgang damit?
  • Welche Strategien entwickeln Beschäftigte in sozialen und personennahen Dienstleistungsberufen im Umgang mit der Diversität von Kund*innen, Patient*innen, Klient*innen?

Care & Diversität aus der Perspektive der Beschäftigten

  • Inwiefern können z.B. Geschlecht, Alter, Ethnizität, Klasse sowohl als Risiko, aber auch als Ressource für Selbst- und Fürsorge im Kontext der Erwerbsarbeit dienen?
  • Wie werden organisationale Care-Angebote (z.B. Gesundheitsvorsorge, Wiedereingliederung, Vereinbarkeit) je nach intersektionaler Ungleichheitslage genutzt?


Für den wissenschaftlichen Teil dieses Schwerpunktheftes wünschen wir uns Beiträge sowohl theoretisch-konzeptioneller als auch empirischer Ausrichtung im Umfang von 35.000 bis max. 45.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen). Für die Kategorie „Forschungsskizzen und Positionen“ können Ideen und Entwürfe zu Forschungsprojekten sowie pointierte Stellungnahmen und (gern provokante) Positionen eingereicht werden. Solche Beiträge sollen zwischen 12.000 und 15.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) umfassen. Wir begrüßen ausdrücklich auch Praxisbeiträge zu diesem Thema, ebenfalls im Umfang von 12.000 bis max. 15.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen).

Hier kommen Sie zum kompletten Call.

Die Frist zur Einreichung für wissenschaftliche Vollbeiträge zu diesem Themenschwerpunkt ist der 28.02.2023. Forschungsskizzen und Positionen sowie Praxisbeiträge können bis 31.07.2023 eingereicht werden.

Nachfragen zu diesem Schwerpunktheft richten Sie bitte vorab an Dr. Julia Gruhlich (gruhlich@mail.upb.de) und Dr. Lena Weber (lena.weber@gesis.org); allgemeinere Nachfragen zur Zeitschrift bitte an zdfm@budrich-journals.de.

Wir freuen uns auf Ihre Einreichungen!

 
Suche
Hinweise zum Einsatz der Google Suche