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Oliver Hohenschue, M.A.
+49 (0)271 740-5143
AR-K 212
evaluation.gleichstellung@
uni-siegen.de

Auszeichnungen und Zertifikate

Gleichstellungsquote

Mit dem lnkrafttreten des gegenwärtigen HG NRW am 1. Oktober 2014 wurden die nordrhein-westfälischen Hochschulen verpflichtet, eine Gleichstellungsquote zur Steigerung der Frauenanteile an Professoren einzuführen (vgl. § 37 a HG NRW). Die Gleichstellungsquote wird durch das Ministerium näher bestimmt als eine fächergruppenspezifische (d.h. nicht hochschulweite) Zielquote nach dem Kaskadenmodel, die für einen bestimmten Zeitraum (in der Regel drei Jahre) festzulegen ist.

Gemäß Beschluss des Rektorats und auf Empfehlung der Gleichstellungskommission soll die Gleichstellungsquote in den einzelnen Berufungsverfahren folgendermaßen angewendet werden:

  1. Die Dekanin/ der Dekan soll in der konstituierenden Sitzung der Berufungskommission über die Gleichstellungsquote und die Geschlechteranteile im Fach informieren.
  2. Die/ der Berufungskommissionsvorsitzende soll darauf hinwirken, dass der Frauenanteil unter den Bewerber*innen der fachspezifischen Gleichstellungsquote mindestens entspricht – dies soll auch durch aktive Akquise von Bewerberinnen erreicht werden.
  3. Die/ die Berufungskommissionsvorsitzende soll darauf hinwirken, dass der Frauenanteil unter den Bewerber*innen, die zum Probevortrag eingeladen werden, der fachspezifischen Gleichstellungquote mindestens entspricht.
  4. Kann die Gleichstellungsquote in den einzelnen Phasen des Verfahrens nicht erfüllt werden, so soll dies im Bericht der/ des Berufungskommissionsvorsitzenden begründet werden

Konkrete Angaben zu den fachspezifischen Gleichstellungsquoten der jeweiligen Fächer an der Universität Siegen finden Sie hier:

Gleichstellungsquote Universität Siegen

Sollte in einem Fach der Anteil an Professorinnen überwiegen, muss die Gleichstellungsquote nicht mehr verpflichtend angewendet werden. Weitere Hintergründe zur Gleichstellungsquote und dem zugrunde gelegten Kaskadenmodell finden Sie in unserer Tagungsdokumentation (s.u.). 

Bei der Suche nach geeignet qualifizierten Kandidatinnen werden Berufungskommissionen u.a. durch folgende Datenbanken unterstützt:


Hintergründe der Gleichstellungsquote und des Kaskadenmodells

Spätestens seit 2012 wurde unter Gleichstellungsakteur*innen der Hochschulen über flexible Gleichstellungsquoten gesprochen, die sich in einer hierarchischen Institution nach den Geschlechterverhältnissen der „nächst niedrigeren“ Hierarchiestufe richten. Dazu fanden an der Universität Siegen seit 2013 konkrete Überlegungen statt, dieses Prinzip Vorort anzuwenden. Mit dem neuen Hochschulgesetz vom 1.10.2014 bekam das Prinzip Kaskadenmodell verpflichtenden Charakter.

Am Dienstag, 17. November 2015 fand eine Tagung zum Thema "Gleichstellungsquote und Kaskadenmodell - Ein Jahr Hochschulzukunftsgesetz NRW" an der Universität Siegen im Artur-Woll-Haus statt. Sie hat zentrale Punkte des §37a und der Diskussion zur Umsetzung aufgegriffen. Zudem wurde das „Siegener Modell“ der Fachöffentlichkeit vorgestellt.
Die Beiträge unserer Tagung können Sie in der Tagungsdokumentation nachlesen. 

Selbstverständlich steht Ihnen das Gleichstellungsbüro darüber hinaus für Fragen zur Verfügung. Zu empfehlen ist auch die Abhandlung des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW.