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Projektbeschreibung

In dem Projekt werden ‚Soziale Netzwerkbeziehungen von Jugendlichen und jungen Volljährigen im Übergang aus der Heimerziehung‘ analysiert. Im Mittelpunkt des qualitativen Forschungsprojektes steht die Sichtweise und Wahrnehmung der Jugendlichen und der jungen Volljährigen. Es werden Interviews mit Jugendlichen und jungen Volljährigen vor ihrem Auszug aus der Heimerziehung und etwa ein halbes/ dreiviertel Jahr nach Auszug geführt, um so u.a. die Veränderungen von Beziehungen der Jugendlichen in einer qualitativen -egozentrierten- Netzwerkanalyse zu analysieren. So werden die IST Stände der Netzwerkbeziehungen in der Zeit im Heim und nach Auszug sowie die Veränderungen erhoben. Die InterviewpartnerInnen werden kontrastiv ausgewählt.

Folgende Jugendliche/ junge Volljährige werden interviewt:
  • sie sollten mind. 1,5 Jahre in der Heimerziehung gelebt haben
  • Verschiedene (baldige) unterschiedliche Hilfebeendigungen/ Übergangsszenarien: geplante Beendigungen der stat. Hilfe, Abbruch, Auszug des Jugendlichen (auf Wunsch des Jugendlichen/ oder keine Weiterbewilligung der Hilfe); etc.
  • Ambulante Weiterbetreuung/ ohne ‚Hilfesystem‘/ Elternhaus/ Umzug in die eigene Wohnung/ Obdachlosigkeit; etc.
Hierbei sollen auch die Heimerziehungssettings verschieden sein und werden kontrastiv ausgewählt: Wohngruppe, Lebensgemeinschaften, Betreutes Wohnen, etc.

Das Projekt trägt so zu einer Praxis- und Theorieentwicklung im Bereich der (qualitativen) Netzwerkforschung, welche national als auch international immer mehr Bedeutung in unterschiedlichen Disziplinen gewinnt, der Heimerziehung sowie der Gestaltung von Übergängen bei.