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Projekte der Wirtschafts- und Sozialgeschichte

Abgeschlossene Projekte

 

Integrieren durch Regieren: Funktionsweisen und Wandel des Föderalismus im Deutschen Reich 1871-1914

Die Verfassung von 1871 hatte mit dem Deutschen Reich ein eher loses föderales Gebilde geschaffen, das sich bis 1914 in einen integrierten föderalen Staat wandelte. Diesen Wandel zeichnet das Projekt nach, indem die politischen Strukturen und Prozesse zwischen 1871 und 1914 untersucht werden. Anhand der Finanz-, Sozial- und Verbraucherschutzpolitik sollte herausgearbeitet werden, auf welche Weise das föderale System funktionierte und wie es sich veränderte.

 

Integration von Infrastrukturen in Europa vor dem Ersten und nach dem Zweiten Weltkrieg im Vergleich

 Übergeordnetes Ziel des Projektes war es, die Gemeinsamkeiten und/oder Unterschiede der Integration von Infrastrukturen in Europa in den Jahrzehnten vor dem Ersten Weltkrieg mit der in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die 1970er herauszuarbeiten. Darüber hinaus sollten auf der Basis einer vergleichenden Analyse der Ergebnisse aus den Teilprojekten spezifische Typologien von Infrastrukturintegration abstrahiert werden, die im Idealfall in einem Modell der Integration von Infrastrukturen münden. Das Projekt verglich daher diachron-epochal und synchron-sektoral die Integration von Infrastrukturen im Verkehrswesen und im Nachrichtenwesen.
Infrastrukturintegration bedeutet die Schaffung von Interkonnektivität und Interoperabilität von infrastrukturellen Netzen durch die Angleichung von technischen, betrieblichen, administrativen, tarifären und rechtlichen ‚Standards’. Es wurden die Strukturen der internationalen Beziehungen in Wirtschaft und Politik, die Prozesse der Willensbildung und Entscheidung innerhalb dieser Strukturen und die Inhalte der Standardisierungen untersucht. Dabei wurde herausgearbeitet, wie sich Strukturen, Prozesse und Inhalte gegenseitig beeinflussten. Diachron-epochaler und synchron-sektoraler Vergleich wurden dadurch ermöglicht, dass zum einen den Teilprojekten ein festes Raster von Vergleichskategorien vorgegeben wurde und zum anderen eine Eingrenzung auf repräsentative Beispiele für die Integration vorgenommen wurde. Erst der Vergleich mehrerer Einzelstudien in diachron-epochaler wie synchron-sektoraler Hinsicht ermöglichte es, generelle Aussagen treffen zu können.

 

The European Broadcasting Space as a Legal Regime

Das von der DFG geförderte Forschungsprojekt war ein Bestandteil eines europäischen Forschungsverbundes zum Thema ‚Transmitting and Receiving Europe’ aus dem Eurocores Schwerpunktprogramm Inventin Europe. Aus der Perspektive unterschiedlicher Disziplinen problematisierte das Verbundprojekt Europa als einen Kommunikationsraum, innerhalb dessen im 20. Jahrhundert unterschiedliche Vorstellungen und Konzeptionen von Europa als politischer und kultureller Einheit gehandelt wurden. Das übergeordnete Ziel bestand darin, die Frage nach der Bedeutung des Rundfunks für die unterschiedlichen ‚Erfindungen Europas’ als eine integrierte und/oder fragmentierte politische, kulturelle und wirtschaftliche Einheit zu beantworten. Das Teilprojekt ‚The European broadcasting space as a legal regime’ trug zum übergeordneten Ziel des Netzwerkprojekts bei, indem es analysierte, inwieweit gesetzliche Regelungen und Abkommen die mediale Konstruktion europäischer Kommunikationsräume beeinflussten. Projektlaufzeit: 2007 - 2010. 

 
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