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Europäische Wissens- und Kommunikatonsgeschichte der Moderne

Profil

Die verschiedenen Formen und Ausprägungen von Wissen und Kommunikation entstehen und wirken in historisch spezifischen sozialen, wirtschaftlichen und politischen Konstellationen, sind somit immer auch Ausdruck der kulturellen Voraussetzungen ihrer Zeit. Umgekehrt prägen sie die wirtschaftlichen und sozialen Strukturen einer Gesellschaft sowie das Alltagsleben, die Kultur und das Denken von Menschen. Kurzum, sowohl Kommunikation als auch Wissen (und hierbei speziell wissenschaftliches Wissen) sind keine klar umrissenen Subsysteme, sondern vielmehr elementare kulturelle Charakteristika moderner, wissensbasierter Gesellschaften. Gleichzeitig gelten Wissen und Kommunikation als zentrale Ressourcen für die Gestaltung unserer Zukunft. Eben darin liegt auch eine für unser Profil wichtige Besonderheit. Kultur und Gesellschaft der Moderne sind durch wissenschaftliches Wissen und nicht zuletzt auch durch wissensbasierte Kommunikationstechniken geprägt, die eng mit allen Bereichen der Geschichte verflochten ist. Deshalb werden Kenntnisse über ihre historischen Bedingungen und Begleiterscheinungen immer mehr zu einem wichtigen Bestandteil des Wissens, das benötigt wird, um moderne Gesellschaften analytisch durchdringen.

Unsere Schwerpunkte:
  • Europäische Verflechtungs-, Kommunikations- und Vernetzungsprozesse vom 18. bis zum 20. Jahrhundert
  • Die medialen und technischen Grundlagen von Kommunikation
  • Repräsentationsformen und Medialität von Wissen (Evidenz, Rezeption, Veränderung und Vermittlung von Wissen durch Speicher-, Transport- und Darstellungsmedien)
  • Zirkulation von Wissen zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Sphären in Europa. Generierung, Vermittlung, Veränderung und Aneignung von akademischen und nicht-akademischen Wissensformen