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Aufruf zur Interessenbekundung im Bereich KI-Forschung an Unternehmen der Region

Das Siegener Mittelstandsinstitut (SMI) sucht interessierte Unternehmen der Region, die sich einem Forschungsverbund im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) anschließen und an der Entwicklung einer entsprechenden Projektskizze beteiligen möchten.

Am 09.03.2020 hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Richtlinie „KI4KMU“ zur Förderung von Projekten zum Thema „Erforschung, Entwicklung und Nutzung von Methoden der Künstlichen Intelligenz in KMU“ bekanntgegeben. Seitens der Universität Siegen wurde bereits u.a. vom Lehrstuhl für Technologiemanagement von Herrn Prof. Dr. Lorenz und vom IPEM-Lehrstuhl von Herrn Prof. Dr. Burggräf Bereitschaft signalisiert, im Rahmen eines entsprechenden KI-Forschungsverbunds mitzuwirken.
 
Das SMI unterstützt den Forschungsverbund als Schnittstelle zwischen Industrie und Universität, berät bei Fragen rund um das Antragsverfahren und hilft bei der Entwicklung der Projektskizze.
 
Im Rahmen der Richtlinie „KI4KMU“ wird vor allem folgendes Themenspektrum gefördert:

  • automatisierte Informationsaufbereitung
  • digitale Assistenten: z. B. für Personen in gefährlichen bzw. belastenden Umgebungen, für den sozialen Bereich (u. a. eingeschränkte bzw. ältere Menschen, selbstbestimmtes Leben, Menschen in Belastungssituationen)
  • Computer Vision/Bildverstehen
  • Sprach- und Textverstehen: domänenspezifische Inhalte (mit Ausnahme der in Nummer 1.1 genannten Einschränkungen), zielgruppenspezifische Inhalte (z. B. Alter, Dialekt, Nicht-Muttersprachler), privacy-by-design-Ansätze bei solchen Systemen;
  • datengetriebene Systeme und Datenengineering
  • Grundfragen zu intelligenten Systemen: z. B. Nachvollziehbarkeit und Erklärbarkeit von Prozessen und Systemen zur automatisierten Entscheidungsunterstützung und -findung
  • neue Ansätze zur Herstellung von Transparenz in KI-Systemen
 
Die FuE-Vorhaben sollen dabei insbesondere in einer oder mehreren der nachfolgenden Domänen durchgeführt werden:
  • Erneuerbare Energien, Ökologie und Umweltschutz;
  • Logistik, Mobilität und Automobil;
  • Produktionstechnologien, Prozesssteuerung und Automatisierung;
  • innovative nutzerorientierte Dienstleistungen;
  • Daten- und IKT-Wirtschaft.
 
Die Kompetenzen der Lehrstühle von Herrn Prof. Dr. Lorenz und Herrn Prof. Dr. Burggräf liegen dabei vor allem in den Bereichen Produktionstechnologien, Prozesssteuerung und Automatisierung. Ein Thema könnte beispielsweise die Verwendung von Prozessen und Systemen zur automatisierten Entscheidungsunterstützung und -findung sein.
 
Das Antragsverfahren ist zweistufig aufgebaut. In der ersten Stufe soll zunächst eine Projektskizze vorgelegt werden. In der darauffolgenden zweiten Verfahrensstufe müssen die Verfasser der positiv bewerteten Projektskizzen einen förmlichen Förderantrag vorlegen.
 
Die Bewertungsstichtage für die Projektskizzen der ersten Verfahrensstufen sind:
  • 15. Mai 2020
  • 15. Oktober 2020
  • 15. April 2021
  • 15. Oktober 2021
 
Im Rahmen der Projektförderung können die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten von KMU mit bis zu 50% anteilfinanziert werden. Auch Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die die KMU-Kriterien nicht erfüllen, können sich am Forschungsverbund beteiligen. In diesem Fall ist eine Anteilsfinanzierung bis zu einer Höhe von maximal 35% möglich.
 
Gerade jetzt, unter den gegebenen Umständen, erscheint es von hoher Bedeutung, sich weitere Ziele zu setzen und Projekte zu initiieren und umzusetzen, um eine weitere Schwächung unserer Wirtschaft zu verhindern. Weitere Informationen zur Richtlinie „KI4KMU“ finden sie hier: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2876.html
 
Sollten Sie Interesse am Mitwirken innerhalb eines KI-Forschungsverbunds oder Fragen haben, so können sie sich jederzeit bei uns melden. (Ansprechpartner: Tobias Marx, E-Mail: tobias.marx@uni-siegen.de, Mobil: +49 (0)171 3183952)