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Hintergrund

Im September 2015 verabschiedeten 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen die 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung. In der Nachfolge der Millenniumentwicklungsziele bildet die 2030-Agenda ein zentrales Rahmendokument, welches die Entwicklungspolitik der kommenden 15 Jahre maßgeblich bestimmen wird. Der Grundsatz ‘leave no one behind’ ist ein zentrales Element dieser Agenda und beschreibt den Anspruch, dass die Ziele der Agenda erst dann als erreicht gelten können, wenn sie für alle erreicht sind. Die Agenda richtet den Blick auf besonders vulnerable Gruppen, insbesondere Kinder und Jugendliche, Menschen mit Behinderungen, Menschen mit HIV/AIDS, ältere Menschen, indigene Bevölkerungsgruppen, Menschen auf der Flucht sowie Migrantinnen und Migranten.

Vor dem Hintergrund des „leave no one behind – Grundsatzes“ befasst sich die Forschungsgruppe mit Fragestellungen der Inklusion besonders vulnerabler Personengruppen. Ziel ist dabei besonders die Verbesserung von Teilhabemöglichkeiten im politischen, wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen, bürgerlichen oder jedem anderen Bereich. Dabei werden im Sinne eines zweigleisigen Ansatzes (Twin-Track Approach) sowohl soziale und physische Barrieren der Teilhabe wie auch spezifische Bedarfslagen benachteiligter Individuen und Personengruppen in den Blick genommen.

Die Aktivitäten des Forschungsnetzwerks liegen sowohl im Bereich der Grundlagenforschung als auch der angewandten Forschung. Sie beziehen sich auf Theorien sozialer Sicherung und deren Implementierung durch sozialpolitische Instrumente und Soziale Dienste. Im Fokus steht der Beitrag solcher Instrumente und Dienste für die Gewährleistung gleichberechtigter Verwirklichungschancen und realer Teilhabemöglichkeiten. Der explizite Fokus der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten richtet sich auf Akteure, Strukturen und Planungsprozesse der lokalen Ebene, ohne dabei ihr Zusammenspiel mit regionalen, nationalen und internationalen Strukturen außer Acht zu lassen. Dabei wird die Interaktion lokaler Regierungen mit öffentlichen und privaten Akteuren gleichermaßen berücksichtigt.