Grundlagenforschung
Die Forschung im Bereich Wasserbau und Hydromechanik hat sich in den letzten Jahren sowohl im Binnen- als auch im Küstenbereich sehr stark auf die Entwicklung von integrierten Hochwasserschutzkonzepten sowie Risikobetrachtungen von baulichen Anlagen, insbesondere in Folge von Naturkatastrophen (extreme Hoch- und Niedrigwasser und Sturmfluten), konzentriert (zivile Sicherheit):
- Sicherheitsforschung und Restrisikobetrachtungen
- Statistisch-probabilistische Bemessung von Küstenschutzbauwerken
- Untersuchungen zum mittleren Meeresspiegel (Mean Sea Level)
- Risikoanalysen in Küstengebieten
- Auswirkungen des Klimawandels auf Wasserstände und Überflutungsrisiken
- Sturmflutforschung
- Ermittlung von Bemessungsereignissen
- Trendanalysen zu Hochwasser- und Niedrigwasserereignissen
- Klimafolgenforschung
- Untersuchung anthropogener Einflüsse auf hydrologische Extreme
- Numerische Modellierungen und Risikokartierungen
- Entwicklung von Anpassungsmaßnahmen
Von der Historie ist die Forschung auf hydrologische und wasserbauliche Systemanalysen sowie Flussgebiets- und Küstenzonenmanagement gerichtet. Angewendet werden dabei sowohl methodische Ansätze des klassischen Wasserbaus bzw. naturnahen Gewässerausbaus als auch numerische und physikalische Modelle:
- Bemessung wasserbaulicher Anlagen
- Hydraulische Berechnung von Fließgewässern
- Ermittlung von Überschwemmungsflächen
- Hochwasserschutzkonzepte
- Hochwasserrisikomanagement


