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Datenschutz

Unter Datenschutz versteht man den Schutz personenbezogener Daten. Ziel des Datenschutzes ist die Sicherung des Grundrechts auf informationelle Selbstbestimmung jeder/jedes Einzelnen. Danach soll jede einzelne Person selbst bestimmen können, wem sie wann welche ihrer Daten zu welchem Zweck zugänglich macht.

In vielen Bereichen der Universität Siegen wird eine Vielzahl an personenbezogenen Daten verarbeitet. Um den Schutz dieser Daten zu gewährleisten, sind die Mitarbeit und Sensibilität jeder/jedes Einzelnen gefragt.

Ansprechpartner/in für Fragen, Anregungen, Beschwerden und andere Anliegen hinsichtlich des Datenschutzes ist die/der Datenschutzbeauftragte der Universität Siegen.

Die behördliche Datenschutzbeauftragte

Jede öffentliche Stelle, die personenbezogene Daten verarbeitet, hat gemäß § 32a Datenschutzgesetz NRW eine/n Datenschutzbeauftragte/n zu bestellen. Die/Der Datenschutzbeauftragte unterstützt und berät die datenverarbeitende Stelle hinsichtlich der Sicherstellung des Datenschutzes.

Die/Der Datenschutzbeauftragte ist zur Verschwiegenheit über die Identität der betroffenen Person sowie über Umstände, die Rückschlüsse auf diese zulassen, verpflichtet. Sie/Er ist in ihrer/seiner Eigenschaft als behördliche Datenschutzbeauftragte/r der Hochschulleitung direkt unterstellt und in dieser Funktion weisungsfrei.

Rechtliche Grundlagen und nützliche Links

Das Datenschutzgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen (DSG NRW) kommt immer dann zum Tragen, wenn personenbezogene Daten verarbeitet werden. Personenbezogene Daten sind Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person (betroffene Person). Danach handelt es sich beispielsweise nicht nur bei Namens-, Geburts- oder Adressangaben um personenbezogene Daten, sondern auch bei Matrikelnummern, Autokennzeichen oder bei einer Sammlung von Daten (Bsp.: Fragebogenerhebung), die letztlich den Rückschluss auf eine bestimmte Person zulässt.

Ziel des Datenschutzgesetzes NRW ist die Wahrung des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung. Danach hat jede/r das Recht, grundsätzlich selbst über die Preisgabe und Verwendung ihrer/seiner personenbezogenen Daten zu bestimmen.

Da es sich bei der Universität Siegen um eine Körperschaft des öffentlichen Rechts in NRW handelt, ist insbesondere das Landesdatenschutzgesetz NRW auf Sachverhalte, die die Universität betreffen, anzuwenden. Daneben hat die Universität Siegen eigene rechtliche Grundlagen geschaffen.

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Umgang mit personenbezogenen Daten (intern)

Eine Vielzahl von personenbezogenen Daten der Mitglieder und Angehörigen der Universität Siegen werden an verschiedenen Stellen verarbeitet: Dem Personaldezernat der Zentralen Universitätsverwaltung liegen beispielsweise alle für die Beschäftigung erforderlichen personenbezogenen Daten vor, die Universitätsbibliothek verarbeitet alle für das Nutzungsverhältnis erforderlichen personenbezogenen Daten aller Bibliotheksbenutzer/innen usw.

Um das erforderliche Mindestmaß an Sicherheit für personenbezogene Daten zu gewährleisten, seien hier einige wichtige Hinweise gegeben.

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Die datenschutzrechtliche Vorabkontrolle (intern)

Vor der Entscheidung über den Einsatz oder eine wesentliche Änderung eines automatisierten Verfahrens hat die/der Datenschutzbeauftragte die Vorabkontrolle hinsichtlich möglicher Gefahren für das in § 1 DSG NRW geschützte Recht auf informationelle Selbstbestimmung durchzuführen und das Ergebnis der Vorabkontrolle aufzuzeichnen.