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Volles Foyer bei Klaviermatinee

Zu Gast bei "Musik um 12" im Foyer des Hörsaalzentrums Unteres Schloss: der Pianist Alexander Zolotarev. "Musik um 12" ist eine Kooperation des Instituts Musik der Universität Siegen und dem Haus der Wissenschaft. Fotos: C. Schmale

„Musik um 12“ – Alexander Zolotarev spielte Tschaikowski und Schumann

Eine Klaviermatinee bildete den Abschluss des Formats „Samstags um 12“ des Hauses der Wissenschaft der Universität Siegen im laufenden Wintersemester. „Musik um 12“ basiert auf einer Kooperation mit dem Institut für Musik. Zu Gast im Foyer des Unteren Schlosses in Siegen war der Pianist Alexander Zolotarev. Rund 100 Gäste begrüßen Prof. Martin Herchenröder (Musik) und Katja Knoche (HDW) bei sonnigem Winterwetter in der „guten Stube“ der Universität.

Zolotarev, der über Jahre hinweg Lehraufträge an der Universität Siegen innehatte, begann mit drei Stücken von Peter Tschaikowski. Musikalisch entführte er mit „Dumka“ in eine ländliche russische Szene. Es folgten „Tendre reproches (op. 72, Nr. 3) und die „Meditation“ (Op. 72, Nr.5). Alsdann spielte Zolotarev die „Kreisleriana“ (op.16). Die Kreisleriana sind ein 1838 komponierter Klavierzyklus von Robert Schumann, der als ein Schlüsselwerk der romantischen Klavierliteratur gilt. Generationen von Musikern und Musikwissenschaftlern haben sich den Kopf über den Sinn des Titels zerbrochen. Schumann meinte, er sei „nur von Deutschen“ zu verstehen, denn der „exzentrische, wilde und geistreiche Kapellmeister“ Johannes Kreisler war eine literarische Figur von E. T. A. Hoffmann, die nur in Deutschland und auch dort nur in der Hochromantik einige Berühmtheit erlangte.

Das Publikum riss es geradezu von den Stühlen. Alexander Zolotarev erhielt stehende Ovationen und bedankte sich mit Schumanns „Träumerei“.