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In Abwesenheit: Drei Preise für Siegener NMUN Delegation

Die Corona-Pandemie machte den Diplomaten in spe das Reisen unmöglich

Der Alltag ist seit Wochen von den direkten Folgen der COVID-19 Pandemie gekennzeichnet. Neben den Einschränkungen im Inland sind die Auswirkungen im internationalen Austausch stark zu spüren. Es gelten vielfach Reisebeschränkungen und Kontaktverbote. Eine persönliche Begegnung oder ein Zusammentreffen bei akademischen Konferenzen oder Messen ist nicht möglich. So verwundert es kaum, dass im März erstmals nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs die weltgrößte Konferenzsimulation NMUN am Sitz der Vereinten Nationen für Studierende in New York nicht stattfinden konnte.

Ursprünglich hätten an dieser Konferenz auch 17 Studierende der Universität Siegen teilnehmen sollen. Sie bereiteten sich seit November auf die nicht alltägliche Aufgabe vor, die Republik Singapur bei der jährlich weltgrößten Simulation der Vereinten Nationen mit über 4000 Studierenden aus der Welt zu vertreten. Neben regelmäßigen Arbeitssitzungen in Siegen führte der Weg die Studierenden nach Heidelberg, wo sie zusammen mit rund 150 Studierenden aus ganz Deutschland an der jährlichen Heidelberg National Model United Nations Konferenz teilnahmen. Ende Februar galt es zu dem die Positionspapiere aus Sicht Singapurs für die Konferenz einzureichen. „Diese stellen in komprimierter Weise die strategische Herangehensweise als auch die beabsichtigten Lösungsstrategien des jeweiligen Landes für die Konferenz dar“, sagt Gerrit Pursch als Betreuer der Siegener Delegation.

Im März zeichnete sich die Absage der internationalen Großveranstaltung zunehmend ab. Als dann über Nacht für Reisende aus Europa die Einreise verboten und der US Bundesstaat New York die Versammlung von mehr als 500 Menschen untersagte, war den Studierenden klar, dass eine Teilnahme für sie nicht möglich wäre. „Umso mehr haben wir uns gefreut, dass nach offizieller Absage der diesjährigen NY Konferenz, zumindest die eingereichten Positionspapiere begutachtet und die geleistete Arbeit anerkannt werden sollte“, führt Pursch aus.

Und die Studierenden haben ihre Arbeit mit Bravour gemeistert. Noch nie zuvor in der zwölfjährigen Historie der Siegener Beteiligung an der NY Konferenz erhielten sie so viele Auszeichnungen für die Vorbereitung. Im Einzelnen erhalten folgende Studierenden-Teams die Auszeichnung für das Verfassen des Position Paper im genannten Komitee: GA1 – General Assembly First Committee: Gustavo Adolfo Lara Sanchez (Mexico, M.A. Physics) und Ali Usama (Pakistan, M.A. Chemistry) UNEA – United Nations Environment Assembly: Sheyi Clement Adediwura (Nigeria, M.A. Nanoscience and Nanotechnology) und Nicolas Greißner (B.A. Medienwissenschaft) WHO – World Health Organization: Pia Greitens (B.A. Digital Biomedical and Health Sciences) und Johanna Maria Krüggeler (B.A. Digital Biomedical and Health Sciences) Im Zuge der aktuellen Situation organisiert das Model United Nations Programm der Universität Siegen die Aktivitäten und Formate in diesem Sommersemester als virtuelle Plattform. Das Angebot steht Studierenden aller Fachrichtungen zur Verfügung.