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Aktuelles

 

Fachtagung  „Interventionen – Hilfeverläufe – Biografien. Zum Zusammenspiel von SPFH, Pflegekinderhilfe und Heimerziehung“ am 25./26.9.2019 in Siegen: Präsentationen sind nun online

Die Tagung diskutierte das Zusammenspiel von aufsuchender Familienarbeit, Heimerziehung und Pflegekinderhilfe in Interventionsprozessen einerseits und dem biografischem Erleben der AdressatInnen andererseits. Ambulante und stationäre Hilfen zur Erziehung folgen häufig aufeinander. Aus der Sicht der Sozialen Dienste bilden sie damit Ketten von Interventionen mit unterschiedlichen Konzepten, Wirkungsmodellen und Erfolgskriterien. An den Schnittstellen ändern sich häufig die Ziele der Hilfeplanung und die Zuständigkeiten. Fragen nach Erfolgen und Misserfolgen der vorausgehenden Interventionen und der Berücksichtigung der gesamten Interventionsgeschichte für die weitere Planung werden kontrovers diskutiert. Skeptische Bewertungen der anderen Erziehungshilfen - z.B. der SPFH - nehmen Einfluss auf wichtige Entscheidungen - z.B. bei der Rückkehrplanung in der Pflegekinderhilfe.
Die AdressatInnen erleben ihre Schwierigkeiten und Nöte und machen bei der Bewältigung unterschiedliche Erfahrung mit Organisationen und einzelnen Fachkräften, die auch die Wahrnehmung der jeweils folgenden Interventionen beeinflussen. Sie folgen einem biografischen Erlebensmuster.
Was wissen wir über das Zusammenspiel von Interventionen und dem Erleben der Menschen, die zu KlientInnen wurden? Wo haben professionelle Dienste konstruktive Gestaltungsmöglichkeiten? Wo liegen aber auch Risiken, die die Chancen verschlechtern können und als zusätzliche Belastungen erlebt werden?
In Plenumsvorträgen von Christian Schrapper, Daniela Reimer und Michael Winkler, verschiedenen Workshops und vier großen Foren wurden diese Fragen diskutiert.
Weitere Informationen sowie die Präsentationen finden Sie hier: https://www.uni-siegen.de/pflegekinder-forschung/fachtagung_interventionen_biografien/index.html?lang=de

Wir bedanken uns bei allen die zum Gelingen der Tagung beigetragen haben!


Neue Publikation: Reimer, Daniela, Hrsg. (2019): Sozialpädagogische Blicke. Weinheim: Beltz Juventa. 

Anlässlich der Emeritierung von Prof. Dr. Klaus Wolf ist dieser Band erschienen.

"Ganze 30 Autoren und Autorinnen haben sich in diesem Band zusammengefunden, um mit diversen Beiträgen an Klaus Wolfs  Überlegungen  zum Sozialpädagogischen Blick anzuknüpfen, diese zu ergänzen, an wenigen Stellen kontroverse Meinungen aufzustellen,  mit denen es sich auseinanderzusetzen gilt" (S. 14)

Zum Inhalt:
Was zeichnet eine sozialpädagogische Perspektive aus?
Die in diesem Band gesammelten Beiträge diskutieren die Charakteristika eines sozialpädagogischen Blicks auf Heimerziehung, familienunterstützende Arrangements, Pflegekinderhilfe, Theorie-Praxis-Transfer und auf die Sozialpädagogik als Disziplin. Im Mittelpunkt stehen ein explizit pädagogischer Zugang, die Subjektperspektiven der Adressat*innen und das Denken in komplexen Interdependenzgeflechten. Anschaulich herausgearbeitet werden die Spezifika des »Sozialpädagogischen Blicks« nach Klaus Wolf, dem dieser Band anlässlich seiner Emeritierung gewidmet ist.

Hier gibt es weitere Informationen: https://www.beltz.de/fachmedien/sozialpaedagogik_soziale_arbeit/buecher/produkt_produktdetails/40648-sozialpaedagogische_blicke.html

 

Newsletter:

Der neue Newsletter ist da. Diesen finden Sie hier. Wenn Sie den Newsletter der Forschungsgruppe 'Heimerziehung' abonnieren möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an manuel.theile@uni-siegen.de.


Presse zu unserer Fachtagung: 'Ein attraktiver Arbeitsplatz?- Fachkräfte(mangel) in der stationären Erziehungshilfe?!

In einigen Medien wird das Thema unserer Fachtagung aufgenommen; hier gibt es einen Presseartikel


Fachtagung am 22. März 2018: 'Ein attraktiver Arbeitsplatz?- Fachkräfte(mangel) in der stationären Erziehungshilfe?!'

Auch in diesem Jahr fand eine Fachtagung zu einem spannenden Thema der Heimerziehung statt. Rund 80 TeilnehmerInnen kamen zur  Fachtagung 'Ein attraktiver Arbeitsplatz?- Fachkräfte(mangel) in der stationären Erziehungshilfe?!' der Forschungsgruppe Heimerziehung an der Universität Siegen.

Kurzbeschreibung:
Der Fachkräftemangel ist in den stationären Erziehungshilfen in vielen Einrichtungen und Regionen angekommen. Die Praxis steht vor vielfältigen Herausforderungen bei der Gewinnung von Fachkräften und einer möglichst langfristigen Beschäftigung von MitarbeiterInnen bei einer wachsenden Vielzahl an Beschäftigungsmöglichkeiten in Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit.
Welche Entwicklungen gibt es in diesem Bereich? Welche Bedeutung haben bereits Praktika für die Gewinnung von Fachkräften? Welche Anforderungen werden an neue Fachkräfte gestellt? Wie gewinnen und halten die Einrichtungen (neue) Fachkräfte? Welche Kompetenzen müssen in der Praxis vermittelt werden? Wie kann die Attraktivität des Arbeitsfeldes gestärkt werden? Welche berufspolitischen Aufgaben und Herausforderungen werden festgemacht? Wie können langfristige Beschäftigungen in der stationären Erziehungshilfe ermöglicht werden- z.B. Dienstplanung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Berücksichtigung der Generationen X, Y und Z, Gesundheitsmanagement?...

Weitere Informationen finden Sie auf der Tagungshomepage.

Wir danken allen, die zum Gelingen des Fachtages beigetragen haben!

Pressemitteilung zur Fachtagung 'Meistens kommt es anders...Ungeplante Beendigungen in der Heimerziehung' am 15. März 2017 an der Uni Siegen ist online

Erfolg oder bitteres Scheitern?

Auf einer Fachtagung der Forschungsgruppe ‚Heimerziehung' der Uni Siegen diskutierten ExpertInnen, warum in der Mehrheit der Fälle die Heimerziehung von Kindern und Jugendlichen ungeplant beendet wird.

Die vollständige Pressemitteilung zur Fachtagung mit dem Titel 'Meistens kommt es anders... Ungeplante Beendigungen in der Heimerziehung' finden Sie unter: http://www.uni-siegen.de/start/news/oeffentlichkeit/751763.html.

Hier finden Sie den Artikel zur Fachtagung aus der Westfalenpost vom 30.03.2017: https://www.wp.de/staedte/siegerland/siegener-forscher-untersuchen-erziehung-von-heimkindern-id210095131.html

Fachtagung 'Meistens kommt es anders...Ungeplante Beendigungen in der Heimerziehung'

Am 15.03.2017 fand die Tagung 'Meistens kommt es anders...Ungeplante Beendigungen in der Heimerziehung' an der Universität Siegen statt. Auf der Tagungshomepage finden Sie die Präsentationen: Hier!

Abschlussbericht: Junge Kinder in Einrichtungen der stationären Erziehungshilfe

Der Abschlussbericht des Projektes 'Junge Kinder in Einrichtungen der stationären Erziehungshilfe' kann hier heruntergeladen werden.
Petri, Corinna/Dittmann, Andrea/Wolf, Klaus (2016): Junge Kinder in Einrichtungen der stationären Erziehungshilfe. Ergebnisse des Praxisentwicklungsprojekts "JuKi". In: LVR, LWL (Hg.) (2016): Junge Kinder in den Angeboten der stationären Erziehungshilfe. Köln.

 

Neue Veröffentlichung

Cover Soziale Netzwerke

Manuel Theile
Soziale Netzwerkbeziehungen als Ressource. Soziale Beziehungen im Lebenslauf von Jugendlichen in der Heimerziehung
ZPE-Schriftenreihe 42
Siegen: universi 2015, 272 S., kart.
ISBN 978-3-934963-41-2
Preis: 9,- Euro

Weitere Informationen: hier

Zur Bestellung: hier

DoktorandInnenkolloqium 'Heimerziehung'

Zurzeit beschäftigen sich mehrere DoktorandInnen im Rahmen ihrer Promotion mit Themenfeldern der Heimerziehung und werden hierbei von Prof. Dr. Klaus Wolf begleitet.

Neues Angebot: Geplante Rückkehr von Kindern und Jugendlichen aus der stationären Erziehungshilfe in ihr Familiensystem -
Angebot für eine regionale Konzeptentwicklung und –implementierung

MitarbeiterInnen: Andrea Dittmann, Manuel Theile

Zielsetzung des Angebotes ist die wissenschaftliche Begleitung der Entwicklung und Implementierung eines Konzepts zur Planung, Initiierung und Begleitung von aussichtsreichen Rückkehrprozessen von Kindern und Jugendlichen aus der stationären Erziehungshilfe in ihr Familiensystem. Die Leitung übernimmt Andrea Dittmann. Den jeweils spezifischen Bedingungen vor Ort wird Rechnung getragen durch einen gemeinsamen Arbeitsprozess von öffentlichem und freien Trägern aus der stationären und/ oder ambulanten Erziehungshilfe. Nach Abschluss der Konzeptentwicklung werden optional die ersten Schritte zur Implementierung und Evaluation fachlich begleitet.
Grundlage des Angebots sind die im Rahmen des vom Landesjugendamt Westfalen initiierten Modellprojektes "Rückkehr als geplante Option" entwickelten Arbeitsergebnisse, die von den Anbietern in einem Arbeitsprozess von 2012 bis 2014 an vier Standorten generiert und im August 2014 veröffentlicht wurden (hier). Die hier modellhaft entstandenen grundlegenden Konzepte mit vielen Gemeinsamkeiten und begründeten regionalen Varianten bilden den fachlichen Rahmen. Dieser soll nun in geeigneter Form auf die Bedarfe und Anforderungen einzelner Jugendämter übertragen und an deren örtlichen Besonderheiten hinsichtlich Strukturen und Verfahren, der aktuellen Hilfelandschaft etc. angepasst werden. Weitere Informationen erhalten Sie von Andrea Dittmann.

Projekte:

Zurzeit werden folgende Projekte durchgeführt (siehe "aktuelle Forschungsprojekte")

  • Wissenschaftliche Begleitung des Modellprojekts „Fachdienst Rübe – Rückführungsbegleitung nach Fremdunterbringung“ im Landkreis Sigmaringen
  • Evaluation der im Rahmen des Modellprojekts „Rückkehr als geplante Option“ (2012-2014) entstandenen kommunalen Rückführungskonzepte in die Herkunftsfamilie
  • Geplante Rückkehr von Kindern und Jugendlichen aus der stationären Erziehungshilfe in ihr Familiensystem - Angebot für eine regionale Konzeptentwicklung und –implementierung

Weitere Projekte sind in Planung!