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Katalog der UB Siegen

    4. Talmudische Zeugnisse über Jesus und die Jünger

    4. Talmudische Zeugnisse über Jesus und die Jünger

    a) Sanhedrin 43ab

    Am Vorabend des Pesahfestes hängte man Jeschu. Vierzig Tage zuvor hatte der Herold ausgerufen: Er wird zur Steinigung hinausgeführt, weil er Zauberei getrieben und Jisrael verführt und abtrünnig gemacht hat; wer etwas zu seiner Verteidigung zu sagen hat, der komme und sage es. Da aber nichts zu seiner Verteidigung vorgebracht wurde, so hängte man ihn am Vorabend des Pesahfestes.
    Die Rabbanan lehrten: Fünf Jünger hatte Jeschu: Mathaj, Naqaj, Neçer, Buni und Thoda.
    Quelle: Der babylonische Talmud. Hrsg. von Lazarus Goldschmidt. Bd. 7. Berlin / Wien 1925, 181

    b) Âboda Zara 16b

    Âqiba, du hast mich erinnert; einst ging ich auf dem oberen Markt von Sepphoris und traf da einen von den Schülern Jesu des Nazareners, namens Jâqob, aus dem Dorf Sekhanja; da sprach er zu mir: Es heißt in eurer Gesetzeslehre: Du sollst nicht Hurenlohn bringen &c. [Dtn 23,19], darf man aus diesem einen Abort für den Hochpriester errichten? Ich erwiderte ihm nichts. Da sprach er zu mir: So lehrte mich Jesu der Nazarener: Denn von Hurenlohn ist es zusammengebracht und zu Hurenlohn soll es wieder werden [Mi 1,7]; von Unrat kam es und zu Unrat soll es wieder zurückkehren.
    Quelle: Der babylonische Talmud. Hrsg. von Lazarus Goldschmidt. Bd. 7. Berlin / Wien 1925, 851

    c) Âboda Zara 27b

    Einst wurde Ben-Dama, ein Schwestersohn R. Jischmâéls, von einer Schlange gebissen, und Jâqob, aus dem Dorf Sekhanja kam, um ihn zu heilen, da ließ es R. Jischmâél nicht zu.
    Quelle: Der babylonische Talmud. Hrsg. von Lazarus Goldschmidt. Bd. 7. Berlin / Wien 1925, 889

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