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Sandra Bugariu

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Bei den Medien- und IT-Dienstleistungen von Unternehmen spielen heute fachübergreifende
Ansätze eine bedeutende Rolle und es ist mittlerweile ein Muss, sich in verschiedenen Bereichen der
Medienbranche weitreichende Fähigkeiten anzueignen.
Sandra Bugariu, die für ein Tochterunternehmen der WDR mediagroup arbeitet, hat es mit dem
Studiengang „Medienentwicklung, -planung und -beratung“ geschafft, eine Brücke zwischen
klassisch betriebswirtschaftlich orientierten und sozialen, systemisch orientierten Faktoren in der
Medienarbeit zu bauen.

Projekten und Prozessen

Der Job im Medienbereich verlangt vor allem Kreativität, Selbstorganisation und einen langen Atem ab. Dass Sandra Bugariu diese Eigenschaften besitzt, wird im Laufe des Gesprächs schnell klar. Die gebürtige Lünerin, hat ihren Berufsweg mit einer Ausbildung zur Druckvorlagenherstellerin begonnen und ihren Weg nach verschiedenen Stationen in Medienbereichen wie Print, Event, Marketing, TV-Produktion, Online-Redaktion und -Konzeption bei der WDR mediagroup digital fortgesetzt. Hier betreut sie als IT-Projektmanagerin in einem Team aus Technikern, Grafikern und Producern sämtliche Dienstleistungen und Serviceangebote im Bereich digitaler Medien. Daneben übt sie Beratungstätigkeiten aus, plant und führt Schulungen für unterschiedliche Auftraggeber durch. Als es im Unternehmen strukturelle Änderungen gab, war es neben dem Tagesgeschäft wichtig „neue Prozesse einzuführen, die Organisation, d.h. Abläufe und die Aufbaustruktur im Bereich Projektmanagement neu zu etablieren und mit den anderen Arbeitsbereichen sinnvoll zu verzahnen“. Trotz des vielseitigen Arbeitsalltags sucht Sandra Bugariu neue Herausforderungen. Die Mutter eines kleinen Sohnes möchte nach den letzten drei Jahren Elternzeit künftig nicht nur ihre Arbeitszeit flexibler einteilen. Mit Weiterbildungen im Bereich Prozess- und Projektmanagement denkt Sandra Bugariu über den Weg in die Selbstständigkeit nach, um ITUnternehmen im Mittelstand zu unterstützen, die gerade durch die Folgen der Wirtschaftskrise nachhaltige strukturelle Lösungen für ihre gesamten Geschäftsprozesse suchen. Ob sie diesen Schritt gehen wird, hängt vor allem von der Flexibilität ihres Arbeitgebers ab, denn: eine Vollzeitbetreuung steht aktuell allein ihrem Großprojekt Familie zu.

Neuartigkeit bringt Einzigartigkeitvip_bugariu_4

Der Ausgangspunkt ihres heutigen Berufes war der noch damals unbekannte Studiengang „Medienplanung, -entwicklung und -beratung“ an der Universität Siegen. Als sich Sandra Bugariu im Wintersemester 1994/95 immatrikuliert hat, war für sie noch nicht wirklich klar, was das Studium beinhaltet. Doch trotz der Neuartigkeit dieses Studiengangs, war das Angebot für sie interessant und herausfordernd zugleich, denn das Studium vip_bugariu_2 deckte nicht nur die Medienwissenschaften ab, sondern beinhaltete auch Einflüsse der Sozial-, Kultur-, Literatur-und Betriebswissenschaften: „Es ist ja ein interdisziplinäres Angebot gewesen seinerzeit, was ich eben auch sehr interessant fand, weil ich mich noch nicht so festlegen wollte“, so Sandra Bugariu. Mit diesen Einflüssen war dann auch recht schnell klar, dass sie sich auf systemorientiertes Management spezialisieren und als Projektmanagerin arbeiten möchte. Insbesondere die erschiedenen Aushilfstätigkeiten und Praktika vor und während des Studiums halfen ihr, sich beruflich zu orientieren. Während dieser Zeit eignete sich Frau Bugariu ihr fachliches Handwerkszeug an und sammelte Erfahrungen in Analyse, Planung und Marketing von Mediendienstleistungen, Ressourcen- und Zeitplanung, Kostenplanung, Projektcontrolling sowie der Kundenbetreuung. Mit diesen Voraussetzungen konnte sie später im Rahmen der Unternehmensplanung Handlungsempfehlungen aussprechen, neue Projektstandards definieren und in Teamarbeit anwenden, was vor allem für Medienberufe ein wichtiges Kriterium ist.

 

Mit dem Hobby die Welt entdeckenvip_bugariu_3

Um einen Ausgleich zu ihrem Beruf zu bekommen, übt Sandra Bugariu Geocaching aus, das als Hobby in Deutschland seit circa zehn Jahren besteht. Die Herausforderung und der Spaß bei dieser modernen Variante der Schnitzeljagd bestehen darin, selbst in der verwinkelsten Ecke der Erde einen realen Schatz auf Basis von GPS-Koordinaten zu finden, der dann im Internet „geloggt“ wird.
Für Frau Bugariu ist es deshalb immer lohnenswert, Kurzreisen und kleine Fotosafaris mit Geocaching zu verbinden, da man Orte sieht, die man nie kennengelernt hätte oder so vorher gar nicht wahrgenommen hätte. Zudem verbindet es ein weltumspannendes Netzwerk, in dem die Mitglieder allesamt durch dieses Hobby miteinander verbunden sind.

 

 

 

Dieser Artikel wurde verfasst von Melanie Richter und basiert auf einem Interview mit Sandra Bugariu im Juni 2010.