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Dr. Marlies Obier

Dr. Marlies Obier

Dr. Marlies Obier, 1960 in Siegen geboren, ist Sprach-Künstlerin (bildende Kunst und Essayistik). Sie studierte Germanistik, Theologie und Geschichte an der hiesigen Universität (Magistra Artium), bevor sie an der Universität Salzburg mit einer Arbeit über Joseph Roth (Hiob oder die Auflehnung des einzelnen gegen das Schicksal) promovierte.

1996 führte Sie ein Lehrauftrag für neue deutsche Literaturwissenschaft in ihre Heimat zurück, drei Jahre später erhielt sie ein Forschungsstipendium zur "Sprache in der Kunst". 1999 begann auch die künstlerische Arbeit als Sprachkünstlerin: "Ihr Thema ist die Wirklichkeit der Sprache. Und ihre Arbeit zielt darauf, diese Sprachwirklichkeit neu erfahrbar zu machen." (Dirk Bogdanski, Literaturmuseum "Kulturgut" Haus Nottbeck). Es entstehen zahlreiche Veröffentlichungen von Essays mit Themen aus Literatur und Kunst in Sammelbänden und Kunstkatalogen. ("Nordwestpassage I und II", "Erforschung des Horizonts", "Gabriele Münter", "Heinrich Siepmann", u.v.a.) sowie mehrere Bücher ("Sie brachten ihren Zauber mit. Literarische Porträts", "Literarische Orte", In diesem Meer von Zeiten meiner Zeit. Literarische Porträts jüdischer Schriftstellerinnen aus drei Jahrhunderten", "Reise zu den Worten"). Ihr neustes Buch "Dlatego leben wir" (2004) ist ein Deutsch-polnischer Dialog mit Ewa Zygalska. Marlies Obier schafft "Literarische Orte", wie sie ihre Sprachräume nennt. Nach der ersten Beteiligung an der großen Kunstausstellung NRW, schließen zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland an. Veröffentlichungen von "Literarischen Orten": Katalog Große Kunstausstellung NRW Düsseldorf 2000,2001, 2003, "Script", Klagenfurt 2000, u.v.a.

Zum Studium in Siegen

Warum haben Sie sich für die Universität Siegen entschieden?

Es war die Universität in meiner Nähe.

Wie lautet Ihr Urteil über die Effizienz des Studiums im Hinblick auf Ihren heutigen Beruf?

Mein Studium gab mir eine gute Ausbildung und ein Basiswissen, alles weitere musste ich mir in meinem Beruf erwerben.

...und Ihr persönlicher Kommentar zur Universität Siegen insgesamt?

Ich habe meine Studienzeit an der Universität Siegen in guter Erinnerung. Eine kleinere Universität bietet die Möglichkeit auf ein besseres Verhältnis zwischen Lehrenden und Studierendem und auch zwischen den Studierenden untereinander.

Wie haben Sie Siegen als Studienstadt empfunden?

Siegen ist eine kleine Stadt. Sie nutzt ihre Möglichkeiten, doch lebensvoll zu sein, durch die vielfältige Unterstützung unterschiedlichster Kulturprojekte.

Zur Berufswahl bzw. beruflichen Entwicklung

Gab es Unsicherheiten bei der Berufswahl oder eine Phase der Orientierungslosigkeit?

Nein. Ich wollte mich immer mit Sprache und dem Wort beschäftigen, und ich bin zufrieden, dies in meinem Beruf auszuleben.

Haben Sie eine bestimmte berufliche Tätigkeit von vornherein gezielt angestrebt?

Meine wissenschaftliche Ausbildung stand am Anfang, meine schreibende und lehrende Arbeit folgte (Lehrauftrag für neuere deutsche Literaturwissenschaft (1996-1999). 1999 traf ich die Entscheidung, als Sprachkünstlerin noch ein Schritt weiter zu gehen.

Was prägte Ihren Werdegang?

Der Wille, eigene Ideen zu verwirklichen.

Aktuelle berufliche Tätigkeit

Welches ist Ihre berufliche Tätigkeit heute?

Künstlerin und Publizistin.

Was schätzen Sie an Ihrer Tätigkeit?

Meine Freiheit.

Bleibt neben Ihrem Jobleben noch Freizeit?

Der Beruf der Künstlerin betrifft das ganze Leben.

Welchen Rat würden Sie zukünftigen Absolventen mit auf den Weg geben?

Sich frei zu entscheiden und ungeahnte Möglichkeiten zu ergreifen.

Bücher:

  • "ins Weite gehen" (2004)
  • "Mit Schritten der Sonne gehen" (2005)
  • "reisende Worte"(2006)
  • "Die wahre Geschichte der Poesie" (2007)

Arbeiten im öffentlichen Raum:

  • "in den Wald geschrieben", Skulpturenweg "Skulp", Pforzheim
  • "Die Zeit wächst hoch wie grünes Gras", Skulpturenpark "Kunstdünger", Rottweil
  • "Sprachpfad", Wanderweg Rothaarsteig, Wilnsdorf
  • "im Weinberg, aufgehoben wie im Himmel", Grafenberg, Schorndorf im Remstal
  • "21 blaue Wanderstäbe" Museum Morsbroich, Leverkusen
  • "Die Weite des Lebens suchen" Sprachpfad am Oberen Schloss, Siegen

Beispiele

Meine Sprache bin ich - Teil I
Meine Sprache bin ich - Teil II
Meine Sprache bin ich - Teil III


Info/Kontakt

Website: www.members.aol.com/marliesobier/

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