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Petra Scheer

Petra Scheer

Petra Scheer wurde im malerischen Städtchen Stockach, dem „Tor zum Bodensee“ geboren. Von der ZVS nach Siegen gelost, erfüllte sie sich an unserer Universität ihren „Jugendwunsch“ Kunsterziehung zu studieren, inspiriert durch den Bildhauer und Kunsterzieher Peter Lenk. 1989 absolvierte sie ein zweites Studium in Freier Kunst an der Kunsthochschule in Düsseldorf.

Die Wahl-Berlinerin arbeitet heute als Künstlerin und freie Dozentin. Für ihre nun fast 20 jährige Tätigkeit als Fotokünstlerin erreicht Ihre Arbeit breite Anerkennung, sie erhielt u.a 1994 den deutschen Kunstpreis der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken, sowie 1998 den Kunstpreis der Stadt Limburg.

Ihre internationale Tätigkeit als Dozentin führte sie 1989-1993 mit einem Lehrauftrag für Fotographie an die Uni Siegen zurück. Weitere Stationen waren z.B.die Hochschule für Künste in Berlin, die Internationale Sommerakademie Salzburg. 2003 betreute und leitete sie u.a. Studierende der Mediadesign Akademie in Düsseldorf bei einer bundesweiten Plakat-Kampagne zur AIDS- Aufklärung.

Mit Ihrer Multimedia-Produktionsfirma „bitzz“ stellt sie sich der Aufgabe, den virtuellen Raum als kreativen Ort für die Visualisierung außergewöhnlicher Ideen nutzbar zu machen.

Das Studium in Siegen gab Petra Scheer eine solide Basis für Ihren beruflichen Werdegang, besonders profitierte sie von der Überschaubarkeit und Persönlichkeit der Hochschule, der Möglichkeit der intensiven Arbeit und dem „kurzen Weg“ zu den Dozenten.

Zum Studium in Siegen

Warum haben Sie sich für diese Studienfächer entschieden?

Den Studienort „verdanke“ ich der ZVS. Kunsterziehung zu studieren war ein Wunsch, den ich seit meiner Jugendzeit hatte, beeinflusst von einem genialen Kunsterzieher, dem Bildhauer Peter Lenk.

Wie lautet Ihr Urteil über die Effizienz des Studiums im Hinblick auf Ihren heutigen Beruf?

Dem Studium verdanke ich eine gut fundiert Basis. Ganz besonders förderte Prof. Jürgen Königs die Entwicklung meiner kreativen Fähigkeiten.

Ihr Kommentar zur Universität Siegen insgesamt

Das Studium war wirklich toll durch die Möglichkeit, die Räumlichkeiten immer nutzen zu können und somit auch intensiv zu arbeiten, beispielsweise auch am Wochenende. Ein Vorteil war auch, dass des eine kleine, überschaubare und somit sehr persönliche Uni war. Der Kontakt zu den Dozenten war ausgesprochen gut.

Wie haben Sie Siegen als Studienstadt empfunden?

Unfreundlich. Die überwiegende Bevölkerung war der Uni gegenüber damals nicht aufgeschlossen. Hinzu kam die geografische Situation in Siegen. Ich habe die typischen Studententreffs vermisst, die ich von anderen Hochschulstandorten kannte.

Zur Berufswahl bzw. beruflichen Entwicklung

Wie zielorientiert verlief Ihr Berufseinstieg, bzw. Ihre berufliche Entwicklung?

Ich wollte immer Kunsterziehung studieren, das war also ein lange gehegter Wunsch. Daß ich dann an der Düsseldorfer Kunstakademie weiterstudierte und mein Zweitstudium in Freier Kunst abgeschlossen habe, war eine Konsequenz aus meinen Erfahrungen mit der Akzeptanz dieses Faches in der Schulwirklichkeit und der eigenen kreativen Weiterentwicklung. Die Bürokratie war sozu-sagen ausschlaggebend, dass ich in die Freie Kunst abgewandert bin.

Welche Stationen gab es in Ihrem beruflichen Werdegang?

Lehraufträge an diversen Hochschulen und Kunstakademien und dann die Weiterqualifikationsstelle an der Universität der Künste in Berlin direkt im Anschluß an mein Studium an der Düsseldorfer Kunstakademie. Gastdozenturen folgten. Die Arbeit mit Studenten finde ich sehr interessant. Das ist für mich eine Heruasforderung. Aus diesem Grund habe ich mich auch in den Neuen Medien weiterqualifiziert und unterrichte u.a. Diplom-Designer und betreue die Diplomanden als Gastprofessorin.

Gab des Zufälle, Situationen, Begegnungen mit bestimmten Personen, die Ihren beruflichen Werdegang besonders geprägt haben?

In sehr starkem Maß Eigeninitiative. Aber wichtig sind natürlich immer auch die Begegnungen mit Anderen und Möglichkeiten, die sich durch diese neuen Begegnungen eröffnen.

Sonstige markante Erkenntnisse während Ihrer beruflichen Entwicklung?

Immer offen sein und bereit sein, neue Wege zu gehen, Herausforderungen annehmen, nicht den Weg des geringsten Widerstandes wählen.

Aktuelle berufliche Tätigkeit

Welches ist Ihre berufliche Tätigkeit heute?

Künsterlin und Freie Dozentin

Was schätzen Sie an Ihrer Tätigkeit?

Freie Zeiteinteilung und selbstbestimmtes Arbeitspensum. Allerdings birgt dies auch eine Gefahr, wenn man zum Workahalic neigt.

Welche persönlichen Tendenzen empfinden Sie über Ihre momentane Jobsituation?

Ich wünsche mir eine bessere allgemeine Wirtschaftslage.

Wie hat sich Ihr Leben durch den Übergang von Studium zu Berufsleben verändert?

Gibt es Grund, der "schönen, alten Studienzeit" nachzutrauern? Meine Studienzeit ist für mich die Basis meines berufliichen Werdegangs. Es war eine schöne Zeit, der ich aber nicht nachtrauere.

Bleibt neben Ihrem Jobleben noch Freizeit?

Die muß man sich nehmen um die nötige Ausgeglichenheit für den Job zu haben.

Welchen Rat würden Sie zukünftigen Absolventen mit auf den Weg geben?

Der Weg ist das Ziel.

Info/Kontakt
Website: http://www.petra-scheer.de
E-Mail: ps@petra-scheer.de

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