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Ralf Strackbein

Ralf Strackbein

Ralf Strackbein

Ralf Strackbein, 1962 in Siegen geboren, arbeitet als Presse- und PR-Berater sowie als freier Autor. Getreu seinem Motto: "Was man gerne macht, macht man gut" wählt er sein Studium gezielt nach seinen Wünschen, Interessen und Neigungen aus. Seine Entscheidung fällt auf die Literatur-, Politik- und Sprachwissenschaften, die er von 1987 bis 1993 in Siegen studiert und mit dem Magister Artium abschließt. Bereits während seines Studiums schreibt er für eine Tageszeitung Filmkritiken und Reportagen, unmittelbar nach Abschluß arbeitet er als Pressereferent. Seit Sommer 1996 ist Ralf Strackbein als freiberuflicher Presse- PR-Berater für Siegerländer Unternehmen tätig.

1991 erschafft er den Siegener Privatdetektiv "Tristan Irle". "Tristan Irle und der Rubensmord" ist der Startschuss zu einer erfolgreichen Romanreihe, die Ralf Strackbein zu dem lokalen Autor für Kriminalbelletristik werden lässt. Es folgen u.a. "Eine Leiche auf der HTS", "Die Abseitsfalle", "Der Braumeister", etc. ..., um nur einige zu nennen. Er flechtet geschickt reale Personen und Orte des Siegerlandes in seine Romane ein und sorgt somit für einen hohen Wiedererkennungswert bei seinen Lesern. In seinem aktuellen Krimi "Lokalzeit"(2003) lässt der Siegener Autor den Privatdetektiv bereits schon zum 13. Male in seiner Heimatregion ermitteln. Für die Zukunft plant Ralf Strackbein, die Fälle des Tristan Irle auch bundesweit bekannt zu machen.

Zum Studium in Siegen

Warum haben Sie sich für diesen Studiengang, Magister Literaturwissenenschaften, entschieden?

Ich habe mich damals nach folgenden Kriterien für einen Studiengang entschieden. 1) Der Studiengang sollte - bis auf ein paar Rahmenbedingungen - maximale Selbstbestimmung ermöglichen - ich hasse es, früh aufzustehen. 2) Er sollte genügend Zeit für private Aktivitäten lassen (keine Zeitverschwendung mit irgendwelchen Formeln auswendig lernen usw.) und 3) Die Fächerinhalte sollten mich interessieren. Der Magisterstudiengang und die damals angebotenen Fächerinhalte erfüllten genau meine Wünsche und übertrafen meine Erwartungen - ich war ein glücklicher Student. Trotz dieser eher laschen Einstellung bewahrheitete sich am Ende der Satz: Was man gerne macht, macht man gut.

Wie lautet Ihr Urteil über die Effizienz des Studiums im Hinblick auf Ihren heutigen Beruf ?

Das Studium hat mir vor allem eins beigebracht: methodisches Arbeiten, Kontakte und eine Menge Inspiration. Mehr kann man nicht erwarten, wenn man ein Freigeist ist. Handwerkliche Fähigkeiten, die für meine Arbeit als PR-Berater notwenig sind, habe ich außerhalb des Studiums gelernt. Dennoch war das Studium das Tor, das mir die Möglichkeit gab auf die Spielwiese zugelangen, auf der ich mich heute mit Begeisterung tummle. Studieren bedeutete für mich nicht ausschließlich zu pauken. Die Stunden in der Cafeteria waren mindestens genauso nützlich und inspirierend, wie die Einführung in die Literaturwissenschaft oder andere Seminare. Unterm Strich kann ich sagen, dass es nicht um Effizienz ging. Ohne Studium wäre ich heute nicht in der Lage einen Teil meines finanziellen Auskommens an 2,5 Tage in der Woche zu verdienen, und das, obwohl ich kein Einserkandidat war. Die restliche Zeit dient der Freizeitgestaltung und damit wieder der Inspiration.

... und Ihr persönlicher Kommentar zur Universität Siegen insgesamt

Ohne die sechs Jahre an der Uni Siegen wäre ich heute ein anderer Mensch. Ob besser oder schlechter kann ich nicht sagen. Die Romanfigur "Tristan Irle" gäbe es wahrscheinlich nicht und die anderen tollen Geschichten, die mir im Kopf rumgehen, hätten keine Chance als Pixel auf meinem Monitor manifestiert zu werden.

Wie haben Sie Siegen als Studienstadt empfunden?

Übersichtlich, heimisch und kuschelig - Ich komme aus Siegen!

Zur Berufswahl bzw. beruflichen Entwicklung

Haben Sie eine bestimmte berufliche Tätigkeit von vornherein gezielt angestrebt?

Bereits nach dem Grundstudium war klar, was ich machen wollte. Genau das, was ich heute mache.

Welche Stationen gab es in Ihrem beruflichen Werdegang?

Ausbildung als Technischer Zeichner - Abi - Studium - Pressereferent in Frankfurt a. Main - Selbstständigkeit.

Wie sah Ihr Weg zur Erreichung Ihres Wunschjobs aus?

Eigeninitiative und eine Menge praktischer Arbeiten (Reportagen, Kritiken, Zeitungsberichte sowie Romane). Ich kann jedem Studierenden, der ein Studium absolviert, das kein genaues Berufsbild entspricht empfehlen, möglichst viel praktisch zu arbeiten und diese Arbeiten zu dokumentieren. In Bewerbungsgesprächen hat mich nie jemand nach meinem Wissen befragt, sondern stets nach dem was ich kann. Und das belegt man am Besten durch Arbeitsproben, eine Note sagt da nichts aus.

Markante Erkenntnisse im Laufe Ihres beruflichen Werdegangs?

Es gibt eine Menge Situationen und viele Menschen haben an meiner Entwicklung unbewusst und bewusst teilgenommen. Während des Studiums waren es vor allem die Professoren/Lehrenden die mir Grenzen und Möglichkeiten aufzeigten, obwohl es ihnen - wie schon erwähnt - hier und da gar nicht bewusst war. Die anderen kann ich leider hier nicht alle aufführen. Ich wiederhole es gerne nochmals: Was man gerne macht, macht man gut.

Aktuelle berufliche Tätigkeit

Welches ist Ihre berufliche Tätigkeit heute?

Presse- und PR-Berater, freier Autor (eigene PR-Agentur und Verlag)

Was schätzen Sie an Ihrer Tätigkeit?

Als Presse- und PR-Berater kann ich gerade im regionalen Bereich etwas bewegen. Als Autor habe ich die Möglichkeit die Leserinnen und Leser auf Dinge aufmerksam zu machen, die sie sonst so nicht wahrnehmen würden.

Welche weiteren Pläne haben Sie?

Ich arbeite daran, die Romanfigur "Tristan Irle" bundesweit bekannt zu machen.

Inwiefern hat sich Ihr Leben durch den Übergang von Studium zu Berufsleben verändert? Gibt es Grund, der "schönen, alten Studienzeit" nachzutrauern?

Am meisten vermisste ich nach dem Studium die an der Uni unendlichscheinenden sozialen Kontakte. Man kam plötzlich nur noch mit einer handvoll Menschen zusammen. Zum Glück hat sich das wieder geändert.

Bleibt neben Ihrem Jobleben noch Freizeit?

Es ist mir bewusst, dass ich zu einer privilegierten Gruppe von Menschen zähle, die von Donnerstagmittag bis Montagabend auf dem Golfplatz das Putten üben können. Da ich weiß, wie schnell sich die Situation ändern kann, genieße ich es solange es mir möglich ist. Es bleibt also genügend Freizeit.

Welchen Rat würden Sie zukünftigen Absolventen mit auf den Weg geben?

Definiere ein Ziel, sei dir darüber im klaren, ob du das, was dich an deinem definierten Ziel erwartet, auch wirklich tun willst, wenn ja, beweg dich und warte nicht auf einen Lottogewinn.

Info/Kontakt

E-Mail: strackbein@magolves.com

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