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Menschen mit Behinderung in Katastrophen: Workshop im IfM

Durch fehlendes Wissen von Organisatoren und Helfern und die mangelnde Sensibilisierung für die Thematik können im Katastrophenfall für Menschen mit Behinderung oft lebensbedrohliche Barrieren entstehen. Das IfM veranstaltet hierzu einen Workshop mit geladenen Experten, um im Anschluss an die Diskussion ein Konzept für ein Forschungsprojekt zu entwickeln.


Während Katastrophen werden der Bevölkerung lebensnotwendige Informationen oft über Lautsprecher mitgeteilt. Wer denkt in solchen Situationen daran, dass es Menschen gibt, die die Durchsagen nicht verstehen können, weil sie eine Hörbehinderung haben. Wer denkt daran, dass Menschen mit einer Seheinschränkung visuelle Informationen nicht wahrnehmen können und wer ist sich bewusst, dass Menschen mit einer Körperbehinderung aufgrund von baulichen Barrieren oft keinen Zugang zu „normalen“ Evakuierungsplätzen haben und sich aufgrund von baulichen Barrieren über Rettungswege in Gebäuden nicht selber retten können? Fehlendes Wissen der Rettungskräfte und Planer des Katastrophenschutzes über die Situation von Menschen mit Behinderung einerseits und die mangelnde Sensibilisierung der Betroffenen für diese Thematik andererseits führt zur Vernachlässigung dieser Personengruppe bei Planungsprozessen, die den Katastrophenschutz betreffen.

Ziel des Workshops ist, möglichst viele Aspekte der Thematik zu beleuchten, Probleme und Lösungsansätze zu formulieren und zu diskutieren, um im Anschluss an den Workshop ein Konzept für ein Forschungsprojekt zu entwickeln, das die Berücksichtigung von Menschen mit Behinderung im Katastrophenschutz vorantreibt. Dazu hat das IfM Vertreter verschiedener Institutionen (DRK, Mission sicheres Zuhause, Deutscher Schwerhörigenbund) eingeladen, die am 26. Juni 2012 zusammenkommen.


Bei Fragen kontaktieren Sie bitte Natalie Geese