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Projektemail:
sieguver@zv.uni-siegen.de

Projektleitung:
Eva Grottschreiber
eva.grottschreiber@zv.uni-siegen.de
Tel.: 0271-740 3916
Raum: AR-SSC 119

Aufenthaltsrechtliche Hinweise

Für Studierende aus dem Ausland gelten die aufenthaltsrechtlichen Vorgaben, die im Aufenthaltsgesetz und in der Beschäftigungsverordnung geregelt sind. Dies betrifft nicht Studierende aus EU-Staaten oder dem Europäischen Wirtschaftsraum. Diese dürfen beliebig viel und lange in Deutschland arbeiten.

Für internationale Studierende, die nicht aus der EU oder dem EWR kommen, gelten folgende Regelungen:

Während des Studiums:

Während Ihres Studiums dürfen Sie einem Nebenjob nachgehen. Sie dürfen allerdings nur 120 ganze Tage oder 240 halbe Tage (über 4 Stunden = ganzer Tag) pro Kalenderjahr arbeiten. Wenn Sie als studentische oder wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität angestellt sind, entfällt diese Regelung. Trotzdem sollte selbstverständlich Ihr Studium im Fokus stehen.
Beachten Sie auch die Hinweise zu Praktika.
Wenn Sie im DSH-Deutschkurs eingeschrieben sind, dürfen Sie nur während der Ferien arbeiten und sollten dies zusätzlich mit der Ausländerbehörde absprechen.

Nach dem Studium:

Als AbsolventIn einer deutschen Universität haben Sie die besten Voraussetzungen, eine passende Arbeitsstelle zu finden: Sie bekommen einen Aufenthaltstitel, der Ihnen die Möglichkeit gibt, 18 Monate lang nach einer geeigneten Arbeit zu suchen. In dieser Zeit dürfen Sie jede Arbeit ausführen, um Ihren Lebensunterhalt sicherzustellen. Bitte fragen Sie bei der Ausländerbehörde, welche Dokumente Sie für die Beantragung des Aufenthaltstitels vorlegen müssen.
Wenn Sie nach Ihrem Studium in Ihr Heimatland zurückkehren, dürfen Sie danach für die Arbeitssuche in Deutschland ein bis zu sechs Monate gültiges Visum beantragen. Innerhalb dieser sechs Monate dürfen Sie aber nicht arbeiten und Sie müssen bestätigen, dass während dieser Zeit Ihren Lebensunterhalt gesichert ist.

Eintritt ins Berufsleben:

Um einen Aufenthaltstitel für die Erwerbstätigkeit zu bekommen, müssen Sie eine Arbeit finden, die Ihren Qualifikationen entspricht. Wenn Sie beispielsweise einen Abschluss im Master Mechatronics haben, reicht es nicht, wenn Sie eine Arbeit an einer Supermarktkasse vorweisen. Es gibt verschiedene mögliche Aufenthaltstitel, die verschiedene Bedingungen und Rechte mit sich bringen:

§ 18 Abs. 4 AufentG „Beschäftigung“
Wenn Sie ein konkretes Arbeitsplatzangebot vorliegen haben, welches den Qualifikationen Ihres Studienabschluss entspricht, können Sie den Aufenthaltstitel zur Beschäftigung beantragen. Es darf sich dabei nicht um eine selbstständige Tätigkeit handeln. Bitte fragen Sie bei der Ausländerbehörde nach, welche Dokumente für die Beantragung erforderlich sind.
Nach 2 Jahren mit diesem Titel können Sie eine Niederlassungserlaubnis beantragen.


§ 19a AufenthG „Blaue Karte EU“
Wenn Sie ein konkretes Arbeitsplatzangebot vorliegen haben, welches den Qualifikationen Ihres Studienabschlusses entspricht, und Sie außerdem ein bestimmtes Mindesteinkommen erhalten, kann es sinnvoll sein, die Blaue Karte EU zu beantragen. Dies erleichtert Ihnen die Mobilität innerhalb der Europäischen Union. Nach spätestens 33 Monaten (oder nach 21 Monaten, wenn Sie Deutschkenntnisse mindestens auf Niveau B1 vorweisen können) können Sie eine Niederlassungserlaubnis beantragen.