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Prof. Dr. Ralph Dreher

Ralph Dreher

Akademischer Titel: Prof. Dr.
Anschrift (dienstl.):
Universität Siegen
Breite Str. 11
57076 Siegen
Sekretariat: Sekretariatsleitung Manuela Bubenzer
E-Mail: dreher.tvd@uni-siegen.de
Telefon (dienstl.): +49(0)271 / 740-3607
Zimmer: BS
   
Arbeitsgruppen Homepage - Universität Siegen:

Was ist für mich MINT?

MINT ist als Initiative der Schlüssel, um der zuletzt vernachlässigten naturwissenschaftlich-technischen Bildung gerade in Deutschland neue Impulse zu geben und vor allem Attraktivität zu verleihen. Das bedeute insbesondere eine Auseinandersetzung mit der Frage, warum Naturwissenschaft und Technik im Alltag und als Motor von Innovationen gern genutzt werden, zugleich aber als Berufsfelder im stärker auf Ablehnung stoßen. Und es bedeutet speziell für Deutschland, das bislang dominierende Nebeneinander zwischen gewerblich-technischer Berufsausbildung und hochschulischer Ingenieurausbildung durch verbindende Elemente (gerade auch in der mathematischen Weiterbildung) in ein kohärentes System von hoher Qualität zu überführen.

Mein Beitrag zu MINTUS

Gemeinsam mit dem Kollegen Ingo Witzke betreue ich das Projekt „SiMathIng“, welches zum Ziel hat, die ingenieurdidaktische Frage nach Umfang und Vermittlungskonzept mathematischer Bildung in der ingenieurwissenschaftlichen Ausbildung zu beantworten. Hierzu werden wir arbeitsprozessanalytisch die typische Handlungssituationen ingenieurwissenschaftlicher Arbeit auf allen Eben der Akquise, Konzeption, Konstruktion/Dimensionierung, Produktion, Instandsetzung/-wartung und Kundenunterstützung untersuchen – wobei die aktuellen Schlüsselbegriffe der „automatisierten Entscheidung“ innerhalb von „Industrie 4.0“ mit ihrer Kernfrage, wie systembasierte Entscheidungen generiert werden und wie streng mathematisch oder erfahrungsbasierte Modelle dazu beitragen.

Was erwarte ich von MINTUS?

MITUS nimmt für mich eine Schlüsselrolle dabei ein, das BA-Ingenieurstudium in seiner Dualität zwischen Berufsbezogenheit und Wissenschaftsorientierung so weiterzuentwickeln, dass es wieder attraktiver wird. Dazu muss geklärt wird, was Realität und was Behauptung an der Aussage ist, dass potenziell gute Ingenieure häufig durch überhöhte mathematische Anforderungen der Studienabschluss versagt bleibt.