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Tipps für den Mittelstand 4.0

UKUS stellte das neue Kompetenzzentrum der Universität Siegen vor

Ein spannendes Thema, gebannte Zuhörer und ein voller Bernhard-Weiss-Saal in der Industrie- und Handelskammer Siegen - so lässt sich die letzte UKUS-Veranstaltug im Jahr 2017 beschreiben, zu der die IHK und das Siegener Mittelstandsinstitut (SMI) der Universität Siegen mit seinem neuen Geschäftsführer Dr. Jan Wolf eingeladen hatten. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das "Mittelstand 4.0 - Kompetenzzentrum Siegen" mit dem Thema "Innovative Lösungen für die Digitalisierung & Vernetzung der Wirtschaft".

Dr. Thomas Ludwig, Geschäftsstellenleiter des "Mittelstand 4.0 - Kompetenzzentrum Siegen", führte das Kompetenzzentrum ein. Dieses startete im Oktober mit einer Projektdauer von drei Jahren.

Im Fokus steht eine beschäftigungsorientierte Umsetzung von Digitalisierungsstrategien bei kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU). Mitarbeiter und deren qualifizierte Arbeit müssen in den Vordergrund gerückt werden. Laut Thomas Ludwig muss versucht werden "gemeinsam mit den Mitarbeitern Technik zu entwickeln", denn der "Mitarbeiter steht im Zentrum und wird auch immer im Zentrum von Digitalisierung stehen". Jedoch fehlen in diesem Bereich bundesweit noch Strategien.

Das Kompetenzzentrum versucht, genau diese Lücke zu schließen und den Unternehmen die Vorteile, aber auch Risiken näher zu bringen. Ziel ist dabei eine nachhaltige Entwicklung von KMU im Einklang mit deren Mitarbeitern als einen Schlüsselfaktor für die erfolgreiche Ausrichtung von Digitalisierung und Industrie 4.0. Thomas Ludwig: "Erst wenn alle Rädchen zusammengreifen, ist Einzelerfolg Gesamterfolg."

Einen zweiten Vortrag hielt Dipl.-Wirt.-Inform. Martin Stein, der im "Mittelstand 4.0 -  Kompetenzzentrum Siegen" stellvertretender Geschäftsstellenleiter ist. Er demonstrierte an einigen Beispielen, worin der Anwendungsbereich des Kompetenzzentrums liegt, darunter auch die Stationen des Informierens, Demonstrierens, Umsetzens und Vernetzens. Die verschiedenen Stationen sollten für Unternehmen keine Hindernisse darstellen, sondern erkennbare Potenziale aufzeigen, die die Digitalisierung bieten kann.

Beispielsweise sollten sich Unternehmen darüber informieren, welche relevanten Anwendungen sie nutzen, wie sie Kompetenzen übertragen können und versuchen, potenziale zu verstehen, empfahl Martin Stein. Eine der zahlreichen relevanten Anwendungen könnte dabei die echtzeitnahe Erfassung von Prozess- und Kontextdaten sowie deren Verarbeitung (EKPLO) sein. 

Als ebenfalls hilfreich für Unternehmen könnte sich u.a. das Forschungsprojekt SIDATE erweisen. Dieses beschäftigt sich mit sicheren informationsnetzen bei kleinen und mittleren Energieversorgern. Der Fokus steht auf einer Selbsteinschätzung und Verbesserung der IT-Sicherheit von kleinen und mittelgroßen Energieversorgern.

Der Vortrag des Referenten Dipl.-Wirt.-Inform. Martin Stein steht hier zum Download bereit:

Dipl.-Wirt.-Inform. Martin Stein - Anwendungsbereiche des Mittelstand 4.0 - Kompetenzzentrum Siegen

Weitere Informationen zu Mittelstand 4.0 - Kompetenzzentrum Siegen finden Sie hier.

Die nächste UKUS-Veranstaltung findet am 20. Februar 2018 zum Thema "EKPLO - Echtzeitnahes kollaboratives Planen und Optimieren" statt.