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Mit der Uni auch nach Dienstschluss verbunden

Prof. Dr.-Ing. Claus-Peter Fritzen und Prof. Dr.-Ing. Mustafa Kizilcay sind für ihre langjährige Zugehörigkeit zur Uni Siegen geehrt worden. Beide verbindet mit der Hochschule deutlich mehr als nur die Arbeit.

Dass das Universitätsleben auch als Beschäftigter viel mehr zu bieten hat als die reine Arbeit, beweisen Prof. Dr.-Ing. Claus-Peter Fritzen und Prof. Dr.-Ing. Mustafa Kizilcay eindrücklich. Beide sind langjährige Mitarbeiter der Universität Siegen. Fritzen wurde von Kanzler Ulf Richter für 40 Jahre im öffentlichen Dienst geehrt, Kizilcay erhielt eine Auszeichnung für 25 Jahre. Und beide Jubilare bleiben der Uni regelmäßig auch nach Dienstende noch verbunden. 

Prof. Fritzen ist seit zehn Jahren Mitglied der Uni Big Band. An der Gitarre repräsentiert er die Uni mit den anderen MusikerInnen über die Stadtgrenzen hinaus, beruflich leitet der 64-Jährige die Arbeitsgruppe Technische Mechanik. Viele seiner auch internationalen DoktorandInnen arbeiten heute in der Automobilbranche, der Luftfahrt oder bei regionalen Unternehmen, manchen zog es aber auch zurück an die Uni Siegen. „Ich habe immer gerne hier gearbeitet und mache das auch immer noch“, sagt der Jubilar über die zurückliegenden Jahre. 1993 wechselte er von der Universität Kaiserslautern nach Siegen. „Man wächst als Jungspund in die Aufgaben rein, und wenig später fragt man sich, wo die Zeit geblieben ist“, blickt Prof. Fritzen mit einem Schmunzeln zurück.

Seit 15 Jahren ist Prof. Kizilcay an der Universität Siegen tätig. Nach Stationen in Hannover und Osnabrück bewarb sich der in der Türkei aufgewachsene Wissenschaftler 2004 erfolgreich auf eine Professur in der Krönchenstadt, wo er den Lehrstuhl für Elektrische Energieversorgung leitet. „Wir müssen uns in Siegen nicht vor Technischen Universitäten und prominenten Hochschulen verstecken“, meint der 64-Jährige, dessen große Leidenschaft die Kunst ist. Diese kann er an der Uni ausleben. Mit seinen Fotografien nimmt er regelmäßig an der Ausstellung „Brauhausfotografie“ des Departments Kunst teil, aber auch in Einzelausstellungen etwa im Kreuztaler Kulturbahnhof oder im Netphener Rathaus waren seine Werke schon zu sehen. „Es ist schön an der Universität auch über den eigenen beruflichen Tellerrand hinausschauen zu können“, sagt Prof. Kizilcay.

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Neben Kanzler Ulf Richter gratulierte den beiden Jubilaren auch Personaldezernent Benjamin Schwarzer.