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Dipl.-Psych. Emine Selvi
Raum: AR-SSC 0.19

Psychologin Anna Elisabeth Schäfer (M.Sc.)
Raum: AR-SSC 0.18

Tel.: +49 (0) 271 740 -4300
E-Mail: psychologische-beratung[at]
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57076 Siegen

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3. Die Arbeitszeit

zurück zu: 2. Die Arbeitskraft

Die häufigsten Schwierigkeiten:

  • Zeitverschwendung: Man tut zu viel aufeinmal und nichts richtig intensiv;
  • Anfangshemmungen: Vorgeschobene Tätigkeiten dienen als Alibi (z.B. putzen);
  • Schlechtes Gewissen verhindert die Entspannung.

Voraussetzung für eine gute Zeitplanung ist die Analyse des Tagesablaufs. Ein Tagesrapport sollte über eine Woche erstellt werden.

  1. Schritt: Jede einzelne Tätigkeit vom Aufstehen bis zum Schlafengehen und ihre Dauer (genau!) wird aufgeschrieben.
  2. Schritt: Kategorisieren der Tätigkeiten: schlafen, essen, arbeiten usw.
  3. Schritt: Zusammenzählen, wieviel Zeit man für jede Kategorie braucht.
  4. Schritt: Überprüfen, ob die für die verschiedenen Tätigkeiten aufgewendete Zeit adäquat ist. Wo kann gekürzt werden?
  5. Schritt: Sinnvollen Tagesablauf planen.

Die Zeitplanung kann nicht nur nach dem Gesichtspunkt der Ausgewogenheit von Arbeit und Freizeit erfolgen. Sie hängt primär von dem ab, was man wann erreichen will.

Es ist zwischen langfristiger und kurzfristiger Planung zu unterscheiden.

Die langfristige Planung vollzieht sich in drei Phasen:

 
  • Klärung des Fernziels;
  • Klärung der Reihenfolge der erforderlichen Maßnahmen;
  • Aufstellung eines Programms.

Die kurzfristige Planung betrifft den Wochen- und Tagesstundenplan:

 
  • Aufstellung in Arbeits- und Entspannungszeit;
  • Verteilung der Aufgaben über die Woche: z.B. ob bestimmte Tätigkeiten an bestimmten Tagen ausgeführt werden;
  • Berücksichtigung lernpsychologischer Faktoren, z.B. Lernen verteilen, neuen Lernstoff in schon Verstandenes einbetten.

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