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11. Siegener Kant Tagung am ZetKIK:

Disinterested Pleasure in Kantian and Contemporary Aesthetics

gefördert durch die Fritz Thyssen Stiftung

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Zeitpunkt und Ort

14.-16. März 2018

Universität Siegen, Musiksaal (AR-B 2311)

Teilnehmende (Referenten)

  • Larissa Berger (Universität Siegen)
  • Paul Guyer (Brown University)
  • Thomas Hilgers (Kunstakademie Düsseldorf)
  • Fiona Hughes (University of Essex)
  • Andrea Kern (Universität Leipzig)
  • Katalin Makkai (Bard College Berlin)
  • Elisabeth Schellekens (Uppsala Universitet)
  • Lisa Schmalzried (Universität Luzern)
  • Dieter Schönecker (Universität Siegen)
  • James Shelley (Auburn University)
  • Stefano Velotti (Sapienza Rom)
  • Christian Wenzel (National Taiwan University)

Darstellung der wissenschaftlichen Zielsetzung

Die Tagung befasst sich mit dem Theoriestück des interessenlosen Wohlgefallens, das Kant in der Kritik der Urteilskraft als zentrales Charakteristikum seiner Ästhetik entwickelt. Dabei soll aber nicht nur dem kantischen Text und den damit verbundenen interpretatorischen Schwierigkeiten Rechnung getragen werden, sondern es soll insbesondere auch nach der Relevanz und Tragweite von Theorien des interessenlosen Wohlgefallens für die zeitgenössische philosophische Ästhetik gefragt werden. Ziel der Tagung ist es demnach, Kants Theorie des interessenlosen Wohlgefallens in einen Dialog mit der zeitgenössischen systematischen Ästhetik zu setzen.

Die Tagung folgt einer dreiteiligen Struktur: In einer ersten Sektion wird der kantische Text der Analytik des Schönen und die dort entwickelte Theorie des interessenlosen Wohlgefallens analysiert und interpretiert. In einer zweiten Sektion wird das Theoriestück des interessenlosen Wohlgefallens systematisch untersucht. Dies soll sowohl bedeuten, eigene Theorieansätze vorzustellen, als auch das kantische Theoriestück auf seine Tragfähigkeit im Lichte des zeitgenössischen ästhetischen Diskurses zu überprüfen. In einer dritten Sektion wird schließlich das Verhältnis von Theorien des interessenlosen Wohlgefallens zur meta-ästhetischen Frage nach Realismus oder Anti-Realismus untersucht.