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Rückblick: 1. Forum Bildungsforschung

Am 21. Januar 2015 fand, gut besucht, die erste Sitzung des Forums Bildungsforschung statt. Auf der Agenda standen zwei große Programmpunkte:

Programmpunkt 1: Überblick über das Programm der Geschäftsstelle Bildungsforschung im Jahr 2015

Prof. Dr. Martin Rothland, Vorsitzender der Geschäftsstelle Bildungsforschung

Der Vorsitzende der Geschäftsstelle Bildungsforschung, Prof. Dr. Martin Rothland nahm die Sitzung zunächst zum Anlass, das neu aufgestellte Team der Geschäftsstelle Bildungsforschung vorzustellen und einen Überblick über die Ziele und geplanten Vorhaben der Geschäftsstelle Bildungsforschung für das Jahr 2015 zu geben:

Über das Forum Bildungsforschung sollen Siegener Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die inhaltlich im Kontext der Bildungsforschung arbeiten, die Möglichkeit zum interdisziplinären Austausch über laufende und geplante Projekte zur Bildungsforschung bekommen. Das Forum Bildungsforschung möchte damit nicht nur die Entstehung von Synergieeffekten aus der fachübergreifenden Bearbeitung gemeinsamer oder zusammenhängender Fragestellungen unterstützen sondern darüber hinaus auch die Entwicklung neuer disziplin- und fakultätsübergreifender Forschungsvorhaben fördern. Der Tag der Bildungsforschung (erstmals im Wintersemester 2015/2016) folgt vor allem, wenn auch nicht ausschließlich, dem Entwicklungsziel einer Verbesserung der inneren Sichtbarkeit der Bildungsforschung an der Universität Siegen. Formate, die Bestandteil des Tags der Bildungsforschung sind, werden u.a. ein öffentlicher Vortrag prominenter externer Forscherinnen und Forscher auf dem Gebiet der Bildungsforschung, ein Überblicksvortrag zum Thema Bildungsforschung aktuell an der Universität Siegen des Vorsitzenden der Geschäftsstelle Bildungsforschung und der Geschäftsführerin, sowie eine öffentliche Postersession (u.a. zu Forschungsprojekten, Dissertations- und Habilitationsprojekten) sein.

Auch das Nachwuchsforum Bildungsforschung, das sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in der Qualifikationsphase richtet, steht ganz im Zeichen wertschätzender kollegialer Kommunikation und Kooperation und bietet darüber hinaus auch noch weitere Angebote zur gezielten Förderung der Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler. Dazu zählen Beratungs- und Fortbildungsangebote ebenso wie Vorträge und Workshops renommierter externer Expertinnen und Experten. Herausragende bildungswissenschaftliche und fachdidaktische Dissertationen aus dem Kontext der Bildungsforschung sollen am Tag der Bildungsforschung mit dem Waxmann-Dissertationspreis ausgezeichnet werden.

Auch Studierende sollen zukünftig für Leistungen, die einen Beitrag zur Bildungsforschung leisten, gewürdigt werden: Herausragende Abschlussarbeiten in den Bildungswissenschaften oder den Fachdidaktiken sollen im Rahmen des Tags der Bildungsforschung ausgezeichnet werden. Auf diese Weise kann vielversprechenden Absolventinnen und Absolventen auch die Option einer wissenschaftlichen Qualifikation im Rahmen der Bildungsforschung eröffnet und so ein Beitrag zur Rekrutierung geeigneter Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler im Bereich der Bildungsforschung an der Universität Siegen geleistet werden.

Forschungsinitiativen und Forschungsschwerpunkte: Neben dem fortlaufenden Projekten EuKiP (Erfassung unterrichtlicher Kompetenzen im Praxissemester) sowie der Evaluation des LINUS-Projekts bilden im Anschluss an den bisherigen Ausbau drei Initiativen die Forschungsschwerpunkte der Geschäftsstelle Bildungsforschung. Kennzeichnend für alle drei Schwerpunkte ist, dass sie zusammen ein breites Spektrum unterschiedlicher Forschungsbereiche innerhalb der Bildungsforschung abdecken und daher unterschiedliche Disziplinen und Fachvertreter der Universität Siegen ansprechen, zugleich aber auch trotz ihrer Unterschiedlichkeit eine Schnittmenge aufweisen, die sich auf das Praxissemester im Masterstudium bezieht. Damit lässt sich auch die Zielstellung für die Jahre 2015-2017, Lehrerbildung und Bildungsforschung enger zu verknüpfen, anhand der drei Forschungsschwerpunkte verfolgen. Zugleich werden in den gewählten Forschungsschwerpunkten aktuelle Forschungsfragen bzw. Forschungsdesiderate der empirischen Bildungsforschung aufgegriffen und somit ein Beitrag Siegener Bildungsforscher zur Bearbeitung ausgewiesener Desiderate und Problemstellungen geleistet.

Martin Rothland skizziert kurz die Grundausrichtung der Forschungsschwerpunkte 1 und 2 (ausführliche Informationen finden Sie in Kürze dazu auch auf dieser Homepage):

  • Forschungsschwerpunkt 1: Forschung zur Nutzung und Wirkung des Praxissemesters unter Berücksichtigung des Forschenden Lernens (Ansprechpartner: Prof. Dr. Martin Rothland und Sophie Straub)
  • Forschungsschwerpunkt 2: Moralische Entwicklung und wirtschaftliches Verstehen (Ansprechpartner: Prof. Dr. Nils Goldschmidt)
  • Im Anschluss daran erörtern Jun.-Professorin Dr. Vicki Täubig und Jun.-Professorin Dr. Nina Kahnwald den ihnen zugeordneten Forschungsschwerpunkt 3: Informelles Lernen. Sie gehen dabei auf die Leitperspektiven ein und geben einen Überblick über konkrete Forschungsvorhaben und Veranstaltungen.

Weiterführende Informationen dazu entnehmen Sie bitte der Präsentation zum Vortrag.

Programmpunkt 2: Bericht aus dem vom BMBF geförderten Verbundprojekt „Akademische Textkompetenzen bei Studienanfängern und fortgeschrittenen Studierenden des Lehramtes unter besonderer Berücksichtigung ihrer Startvoraussetzungen (AkaTex)

Prof’in Dr. Gesa Siebert-Ott & Lena Decker

Im Fokus des Verbundprojekts, an dem die Universitäten Siegen und Köln beteiligt sind, stehen die Modellierung und Messung akademischer Textkompetenzen von Lehramt-Studierenden im engeren wie weiteren Sinne. Prof’in Dr. Gesa Siebert-Ott und ihre Mitarbeiterin Lena Decker beschäftigen sich am Standort Siegen mit dem Teilprojekt der akademischen Textkompetenzen im engeren Sinne; die Kolleginnen und Kollegen in Köln fokussieren die akademischen Textkompetenzen im weiteren Sinne.

Ausführliche Informationen zum AkaTex-Projekt finden Sie hier.

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