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5. Nachwuchsforum Bildungsforschung im Sommersemester 2017

Rückblick

Das fünfte Nachwuchsforum Bildungsforschung im Sommersemester 2017 überzeugte erneut durch ein differenziertes, fach- und fakultätsübergreifendes Forschungsprogramm. In Sitzungen präsentierten sechs Siegener NachwuchswissenschaftlerInnen ihre aktuellen Forschungsvorhaben. Neben inhaltlichen Diskussionen tauschten sich die TeilnehmerInnen auch über forschungsmethodische Ansätze aus.

Ina Kaplan, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät I, beschäftigt sich mit der sprachlichen und kulturellen Vielfalt in Schulklassen. Dabei geht sie mit ihrer qualitativ ausgerichteten Studie der Frage nach, welche Einstellungen und Selbstwirksamkeitserfahrungen Lehramtsstudierende im Umgang mit Schülerinnen und Schülern mit Deutsch als Zweitsprache nach Abschluss des DaZ-Moduls besitzen.

Stephan Schmitz, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät II, forscht zum Thema „Studium für den Beruf? (Un)Spezifische Qualifizierung im Studium der Erziehungswissenschaft“. Als Ausgangspunkt dienten dabei Einstellungen Studierender gegenüber der akademischen Hochschulausbildung.

Chris Kattenbeck, wissenschaftlicher Mitarbeiter für Populäre Musik und Gender Studies an der Fakultät II, beschäftigt sich mit den sich immer schneller ändernden Lernwelten. Mit dem Thema „Looking for the perfect beat“ wurden speziell BeatmakerInen in den Fokus gerückt und die ihnen zu Grunde liegenden spezifischen Aspekte erforscht.

Helena Kliche, derzeit wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „SchulBildung in den Hilfen zur Erziehung“, Fakultät II, untersucht Lern- und Übungszeiten in stationären Wohngruppen der Kinder- und Jugendhilfe. Ziel der Untersuchung war die

Ausgestaltung der Hausaufgabenbetreuung und der gesamten häuslichen Lern- und Übungszeiten in stationären Wohngruppen aufzuzeigen.

Dr. Lena Decker und Dr. Sonja Hensel legen bei ihrer Untersuchung zur Förderung von Text-/Schreibkompetenzen im Fachunterricht der gymnasialen Oberstufe einen besonderen Schwerpunkt auf Schüler mit Zuwanderungsgeschichte.

Abschließend legt Ricarda Rübben, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät II, mit ihrer Studie Befunde zu Identitätsentwicklungs- und -veränderungsprozessen von Lehrerinnen und Lehrern an Gymnasien, die sich in der mittleren Berufsphase befinden und zu einem Umlernen im Beruf angehalten sind, im Kontext von inklusiver Schulentwicklung, vor.

Das Forschungsprogramm zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig die neuesten Beiträge der Bildungsforschung an der Universität Siegen sind. Die Veranstaltung wurde durch ein hohes Maß an Wertschätzung und den interdisziplinären fachlichem Austausch getragen, wodurch immer wieder auch neue Perspektiven eröffnet werden konnten.

Impressionen