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6. Nachwuchsforum Bildungsforschung im Sommersemester 2018

Rückblick

Anschließend an die Tradition der vorherigen Jahre bot das 6. Nachwuchsforum Bildungsforschung auch im Sommersemester 2018 einen Raum für den interdisziplinären, fakultätsübergreifenden und wertschätzenden Austausch zu unterschiedlichen Forschungsvorhaben. Insgesamt sechs Siegener Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler stellten in je einer Sitzung mit anschließender Diskussion ihre Forschungsprojekte, deren inhaltliche und theoretische Verortung, forschungsmethodische Ansätze sowie erste Ergebnisse vor.

Janine Birkel-Barmsen, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät II, untersucht in ihrer Dissertation mit dem Titel „Inklusion in der KiTa“ die Inklusions-Kompetenzen frühpädagogischer Fachkräfte.

Martin Wolter, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät I, beforscht im Rahmen des binationalen online-Projekts ePortALEs, wie Lernende während der Arbeit in binationalen Teams ihre Lernprozesse in ePortfolios reflektieren.

Carolin Quenzer beschäftigt sich mit der geschlechtsspezifischen Differenzierung der Grundmotive „Anschluss“, „Leistung“ und „Macht“, die sie mit Hilfe eines zu entwickelnden multidimensionalen Forced-Choice Formats vornimmt.

Elena Obermeier legt in ihrer Untersuchung zum reziproken Lesen im Englischunterricht der 8. Jahrgangsstufe einen besonderen Schwerpunkt darauf, wie sich ein Lesefördertraining sowie weitere differenzierende und individualisierende Maßnahmen auswirken.

Lisa-Marie Schmidt, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät I, analysiert im Projekt „TraBi“ gewonnene Prozessdaten und Materialien zur Förderung des mündlichen bildungssprachlichen Erklärens in der Sekundarstufe I in den Lernbereichen Geschichte und Biologie und lässt die daraus resultierenden Ergebnisse in die Entwicklung didaktischen Fördermaterials einfließen.

Abschließend stellte Imke Nöll ihr Forschungsvorhaben mit dem Titel „(Un-)Möglichkeiten?! Wie lassen sich die bildenden Wirkungen ästhetischer Erfahrungen aus biografisch-narrativer Perspektive erforschen? vor. Die Analysegrundlage bilden Fotointerviews, die mit Hilfe der Dokumentarischen Methode ausgewertet werden.

Die Referentinnen und Referenten, aus sechs unterschiedlichen Fachrichtungen stammend, gleichwohl gemeinsam im weiten Kontext der Bildungsforschung zu verorten, hielten spannende Vorträge und diskutierten rege und wertschätzend mit den Anwesenden. Auch im 6. Nachwuchsforum Bildungsforschung zeigte sich eindrucksvoll der Wert eines offenen, unbefangenen und reflektierenden Austausches verschiedener Disziplinen mit unterschiedlicher forschungsmethodischer Ausrichtung.

Impressionen