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7. Nachwuchsforum Bildungsforschung im Wintersemester 2018/2019

Rückblick

Das 7. Nachwuchsforum Bildungsforschung ermöglichte es Siegener Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern auch in diesem Semester, sich intensiv über ihre qualifizierenden Forschungsvorhaben auszutauschen. Mit Beiträgen aus drei unterschiedlichen Fakultäten konnte – wie in den Vorjahren – erneut ein interdisziplinärer Dialog in insgesamt sechs Sitzungen angestoßen und vertieft werden. Dabei stellten die Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler ihre Vorhaben einem interessierten Publikum in vertrauensvoller Atmosphäre vor.

Anfang Oktober 2018 eröffnete Ursula Schöllmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät I, die Beitragsreihe mit dem Titel „TimO – Textrevisionen in der Sekundarstufe I“. Erste Ergebnisse quantitativer Revisionsanalysen wurden vorgestellt und methodische Überlegungen für weitere qualitative Analysen diskutiert.

Yvette Keipke, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät III, beforscht im Rahmen der Lerndiagnostik im Kontext kognitiver Konzeptvorstellungen zu ökonomischen Phänomenen Präkonzepte und ihre Bedeutung für das Vorwissen im Schwellenkonzeptansatz.

Laura Becker beschäftigt sich mit der Individualisierung von Lernprozessen und Leistungsformaten. Dabei wird das Ziel verfolgt, die Konstruktion alltagskultureller Lernrealitäten über Schulentwicklungsvorhaben sichtbar zu machen.

Ramona Schneider, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät I, berichtete über virtuelle Aufgabenbearbeitung in mehrsprachigen Gruppen. Dabei wurde der Frage nachgegangen, inwiefern und unter welchen sprachlichen, sozialen und medialen (Rahmen-)Bedingungen inhaltlich-fachliche Aushandlungsprozesse stattfinden und wie sich diese auf gemeinsam erstellte Gruppenprodukte auswirken.

Tobias Leßner, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät II, geht im Rahmen einer ethnographischen Studie zum Thema „Doing“ Democratic School der Frage nach, welche schulpädagogischen Überlegungen von den Akteuren bearbeitet werden und wie sich diese in der Praxis Demokratischer Schulen zeigen.

Ende Januar 2019 beschloss Christine Theillout die Vortragsreihe mit dem Titel „Non vitae sed scholae discimus?“. Dabei wurden erste Gedanken zur Problematisierung der Lehr- und Lernbarkeit von Leben (Lebenskompetenz, Lebenskunst) vorgestellt.

Das Publikum erlebte spannende Vorträge, die zu regen Diskussionen führten und viele neue Impulse setzen konnten.

Impressionen