..
Suche
Hinweise zum Einsatz der Google Suche
Personensuchezur unisono Personensuche
Veranstaltungssuchezur unisono Veranstaltungssuche
Katalog plus

Prof.'in Dr. Zoë Clark

Kinder- und Jugendhilfe (Fakultät II)


Kontakt: zoe.clark@uni-siegen.de


Forschungsschwerpunkte

  • Gerechtigkeitstheorien
  • Kinder- und Jugendhilfeforschung
  • Hilfen zur Erziehung
  • Sozialpädagogik & Polizei
  • angewandte Methoden der qualitativen und quantitativen Sozialforschung


Aktuelle Publikationen

  • 2023 i.E. (Fritz, F./Inhoffen, C./Kohlschmidt, J./Lutz, T.): Who takes the blame? Zur Bedeutung der Thematisierung von Racial Profiling für die Heimerziehung, In: Migration und Soziale Arbeit 04/23.
  • 2023 (mit Fritz, F./Inhoffen, C./Lutz, T.): Polizeikontakte im Alltag in der Heimerziehung – keine pädagogisch relevanten Situationen? Forschungsnotizen aus einer explorativen Studie, In: Diskurs Kindheit- und Jugendforschung.
  • 2023 (mit Fritz, F./Inhoffen, C./Lutz, T.): Police Involvement in Children’s Homes: An Exploration of Ambivalences, Challenges and Tensions between Residential Youth Care and the Police in Germany. In: Annual Journal for Norm Contestation and Peacebuilding 1 (1). 
  • 2022 (mit Lutz, T.): Repressive Stufenmodelle in der Heimerziehung als Ausdruck der aktivierenden Re-Interpretation von Erziehung. In: Sonderpädagogische Forschung Heute, 4/22.
  • 2022 (mit Fritz, F./Inhoffen, C./Kohlschmidt, J.): Grenzverschiebungen: Zum Verhältnis von Heimerziehung, Flucht und Polizei in Deutschland. In: Schweizerische Zeitschrift für Soziologie 48 (3).
  • 2021 (mit Fritz, F./Inhoffen, C.): Policing Young People. Kooperationsformen und Konfliktverhältnisse zwischen Heimerziehung und Polizei. In: Franzheld, T./Walther, A. (Hrsg.): »Vermessungen« der Kinder- und Jugendhilfe. Versuch einer Standortbestimmung. Weinheim und Basel: Beltz Juventa, S.190-209.
  • 2021 (mit Fritz, F./Inhoffen, C.): "Wo sie [die Polizei] erstmal schon davon ausgehen das n Einsatz vielleicht gefährlicher ist als woanders" – Über die Folgen rassistischer Gefahrenzuschreibungen für junge Menschen aus der Heimerziehung. In: Polizei.Wissen 5 (1), S. 46-51.
  • 2019: Children’s Dignity within a Culture of Sanctioning – Images of Recipients of Child Welfare Services. In: Social Work & Society 16,2/018.
  • 2018: No Excuses – Über das Verhältnis von Strafen und verzeihenden Care-Beziehungen in der Heimerziehung, In: Diskurs Kindheits- und Jugendforschung 13, 1/2018, S. 55-68.
  • 2017 (mit Schwerthelm, M.): Manualisiertes Strafen oder demokratisches Verzeihen? Von den Möglichkeiten und Bedingungen des Verzeihens in der stationären Heimerziehung. In: Sozial Extra 41/5, S.15-18.


Forschungsprojekt


Polizei als Partnerin der Heimerziehung? Die professionelle Gestaltung des Verhältnisses von Heimerziehung und Polizei als Erfahrungshorizont junger Menschen
gefördert durch die DFG
Projektlaufzeit: 01.11.2023 - 31.10.2026

In der Praxis der Heimerziehung treten zahlreiche Anlässe für unterschiedliche Interaktionen und/oder Kooperationen zwischen der Polizei und den Einrichtungen der Heimerziehung auf, die für junge Menschen potenziell folgenreich sind. Das Ausmaß und die Art der Gestaltung des Kontaktes der Organisationen der Heimerziehung mit der Polizei sowie die Erfahrungen, Deutungen und Bearbeitungsweisen der jungen Menschen sind die zentralen Gegenstände dieses Projektes. Das Forschungsdesign beinhaltet eine Triangulation aus quantitativer und qualitativer Forschung. Es werden zunächst Typen der Interaktion und Kooperation zwischen Heimerziehung und Polizei statistisch unterschieden und mit pädagogischen Orientierungsmustern in Beziehung gesetzt.  Mit Hilfe qualitativer Interviews mit Nutzer:innen wird erfasst, wie Interventionen und Präsenz der Polizei in diesen unterschiedlichen Typen von Einrichtungen von jungen Menschen erfahren, subjektiv gedeutet und verarbeitet werden. Untersucht wird, inwiefern die Polizeierfahrungen junger Menschen sowie der pädagogische Umgang mit diesen Erfahrungen für die Selbst- und Fremdpositionierungen der Betroffenen folgenreich sind. Fragen sind dabei:

  • Wie werden Pädagog:innen vor dem Hintergrund von Polizeierfahrungen wahrgenommen, bspw. als Advokat:innen, als Ermittlungsgehilf:innen oder schlicht als unbeteiligte Zeug:innen von Geschehnissen?
  • Wie nehmen junge Menschen in den Polizeiinteraktionen ihren Status als Subjekte wahr, wie beeinflussen Polizeierfahrungen die Perspektive auf sich selbst als gegenwärtiges und zukünftiges (Rechts-)Subjekt?
  • Welche Rolle spielen die Pädagog:innen und deren Interaktionen dabei, inwiefern junge Menschen sich selbst gegenüber Institutionen als (Rechts-)Subjekte (re)positionieren können? Korrespondieren die Polizeierfahrungen und die Perspektiven junger Menschen auf diese Erfahrungen mit den Kooperations- und Interaktionstypen sowie den pädagogischen Orientierungen in den Organisationen? 

 logo_cics

 
 
Suche
Hinweise zum Einsatz der Google Suche