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Fortbildungen und Support aus erster Hand

Zur Zeit ist das Paket leider nicht erhältlich. Für Fragen rund um das Projekt zum 3D-Druck im Mathematikunterricht wenden Sie sich bitte an: schneider@mathematik.uni-siegen.de

Grundlegende Struktur der Fortbildungen und des Supports

In unseren Fortbildungen ist es uns besonders wichtig auf Ihre individuellen Bedürfnisse als Lehrkräfte in der täglichen Praxis des Mathematikunterrichts einzugehen. Deshalb verbinden wir auch in unseren Fortbildungen, die didaktischen und die technischen Komponenten in inhaltlicher als auch personeller Natur. So werden die Fortbildungen in Zusammenarbeit aller drei Kooperationspartner geplant und umgesetzt, sodass wir Ihnen Fortbildungen aus aller erster Hand ermöglichen können.

Es ist uns wichtig, dass Sie den Prozess von der mathematischen Fragestellung über ein virtuelles Modell hin zu einem haptischen Modell selbst durchlaufen und dass Sie dabei Lernen für welche Art mathematischer Frage- oder Problemstellung welches Vorgehen in der Modellentwicklung besonders gewinnbringend erscheint. So werden in den Fortbildungen konkrete Aufgabenbeispiele eingesetzt und mögliche Bearbeitungswege auf einer fachdidaktischen und technischen Ebene reflektiert. Erleben Sie durch diese Art der selbstständigen Auseinandersetzung mit der Technologie, wie Sie durch den Einsatz des 3D-Drucks im Mathematikunterricht die Lernprozesse Ihrer Schülerinnen und Schüler auf besondere Weise unterstützen können.

Wir legen großen Wert auf kleine Gruppengrößen um Sie bestmöglich in den Fortbildungen betreuen zu können und auch Raum für individuelle Anliegen geben zu können. Ein entsprechend familiärer Rahmen bietet darüber hinaus besonders gute Möglichkeiten um Kontakte zu anderen Lehrkräften zu knüpfen, die Ihre Wünsche von einem modernen und erfolgreichen Mathematikunterricht teilen. Knüpfen Sie Kontakte und erweitern Sie so auch langfristig Ihre Expertisen.

18.06.2021 Voller Erfolg der ersten Fortbildung

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Am 18.06. fand an unserer Pilotschule in Freudenberg die erste Fortbildung zum 3D-Druck Starterpaket für den Mathematikunterricht statt.

Zunächst erarbeitete Jean-Pierre Lihou (Business Development Manager DigiLab bei Dremel Europe) als Technikexperte mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die technischen Grundlagen zur 3D-Druck Technologie, erklärte grundlegende Funktionen am Druckgerät und erläuterte den Prozess von der Erstellung eines digitalen 3D-Modells bis hin zum fertig gedruckten Modell. Durch seine herausragende Expertise gelang es ihm alle Anwesenden mit zahlreichen hilfreichen Tipps und Tricks rund um den Prozess der Modellentwicklung zu versorgen und behielt dabei stets die besonderen Herausforderungen der Schulpraxis im Blick.

Im Anschluss führte Rebecca Schneider (Universität Siegen) in die didaktischen Grundlagen zum Einsatz der 3D-Druck-Technologie im Mathematikunterricht ein. Dabei wurden Einsatzmöglichkeiten sowie grundlegende Überlegungen und Empfehlungen zur Umsetzung für den eigenen Mathematikunterricht aufgezeigt. In der sich anschließenden Arbeitsphase wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Stück weit zurück in ihre Schulzeit versetzt, indem sie eine mögliche Unterrichtsstunde unter Einsatz der 3D-Druck Technologie zum Themenbereich der binomischen Formeln aus Schülerperspektive erlebten. So konnten die besonderen Chancen für den Lernprozess persönlich erlebt werden. Gleichzeitig konnten herausfordernde Situationen im Unterrichtsprozess identifiziert werden, aus denen sich in intensiven Gesprächen unter Expertenleitung fruchtbare Ideen für den Einsatz im eigenen Mathematikunterricht entwickelten. In der Abschlussdiskussion wurden dann konkrete Anknüpfungspunkte für anstehende Themen und Projekte in den individuellen Lerngruppen vorgestellt.

Nach einer Mittagspause kamen die am Vormittag gelegten Grundlagen durch Prof. Dr. Ingo Witzke (Universität Siegen) und Frederik Dilling (Universität Siegen) an weiteren Beispielen zum Themenbereich der Funktionen zum unmittelbaren Einsatz. So wurden als konkrete Beispiele die Entwicklung und Erstellung eines Modells zu einer Parabelschablone sowie eine Unterrichtseinheit zu Rotationskörpern mit besonderes engem Bezug zur realitätsorientierten Anwendung vorgestellt. Erneut hatten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausreichend Zeit die Modelle nachzuentwickeln und darüber in einen gewinnbringenden Austausch zu gelangen.

Es zeigte sich, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Ende des ersten Fortbildungsteils in der Lage waren selbstständig 3D-gedruckte Modelle zu entwickeln und zu drucken, die Chancen der 3D-Druck Technologie auf den eigenen Unterricht zu übertragen und konkrete Lernsituationen zu skizzieren, die sicher in naher Zukunft Anwendung finden werden.