Team
Professurinhaber
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Univ.-Prof. Dr. Christoph DockweilerRaum: AE-D 003 |
Sekretariat
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Barbara SteinsRaum: AE-D 204 Tel.: +49 271 740-4932 E-Mail: barbara.steins@uni-siegen.de |
Wissenschaftliche Mitarbeitende
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Dr. Joanna AlbrechtRaum: AE-D 004 Tel.: +49 271 740-2326 E-Mail: joanna.albrecht@uni-siegen.de |
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Dr. Tessa SchulenkorfRaum: AE-D 004 Tel.: (in Bearbeitung) E-Mail: tessa.schulenkorf@uni-siegen.de Projekt: HeLiS und IndiSuKI |
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Lea Stark-BlomeierRaum: AE-D 004 Tel.: +49 271 740-3822 E-Mail: Lea.Stark-Blomeier@uni-siegen.de |
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Pinar TokgözRaum: AE-D 004 Tel.: +49 271 740-3824 E-Mail: pinar.tokgoez@uni-siegen.de |
Wissenschaftliche Hilfskräfte
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Theresa NinkProjekt: IndiSuKI |
Externe Promovierende
E-Mail: Andrea.Dietrich@uni-bielefeld.de
Promotionsthema: eHealth in der Lebenswelt Pflege – Soziotechnische Evaluation einer digitalen Strategie
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Titel: eHealth in der Lebenswelt Pflege: Soziotechnische Evaluation einer digitalen Strategie zur Gewaltprävention
Zielsetzung: Partizipative Entwicklung und soziotechnische Evaluation eines digitalen Informationsportals zur Gewaltprävention in der Pflege
Kurzbeschreibung: Gewalt in der Pflege ist ein gravierendes, häufig tabuisiertes Problem, das Pflegefachpersonen, pflegende Angehörige und Pflegebedürftige gleichermaßen betrifft. Gewaltdynamiken entstehen dabei oftmals nicht aus böswilliger Absicht, sondern aus einem Zusammenspiel von Überforderung, Wissenslücken sowie strukturellem und organisationalem Druck. Trotz hoher Relevanz bestehen weiterhin Evidenzdefizite hinsichtlich wirksamer Präventionsansätze und geeigneter Evaluationsinstrumente. Vor diesem Hintergrund begleitet das Promotionsvorhaben in Kooperation mit der Pflegekammer Nordrhein-Westfalen die Entwicklung eines digitalen Informationsportals als Public-Health-Intervention zur Gewaltprävention. Im Fokus steht die Analyse von Bedarfen und Nutzungsvoraussetzungen unterschiedlicher Zielgruppen sowie die Untersuchung von Wirksamkeit und Implementierbarkeit in der Versorgungspraxis. Methodisch wird ein Mixed-Methods-Ansatz verfolgt, der u. a. die systematische Kuration evidenzbasierter Inhalte (Evidenzmatrix), qualitative Analysen und eine Pilotierung umfasst. Ergänzend wird ein Messinstrument zur gewaltbezogenen Gesundheitskompetenz (Violence-Related Health Literacy Scale, VR-HLS) entwickelt und validiert. Die Ergebnisse sollen übertragbare Qualitätskriterien für digitale Präventionsstrategien im Gesundheitswesen ableiten. Perspektivisch wird zudem das Potenzial KI-basierter Sprachmodelle zur dynamischen Evidenzpflege und nutzeradaptiven Informationsvermittlung exploriert, um die Nachhaltigkeit evidenzbasierter Inhalte langfristig zu unterstützen.
E-Mail: Jessica.Hafner@uni-bielefeld.de
Promotionsthema: Digitale Gesundheitsanwendungen bei leichter- bis mittelgradiger Depression
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Titel: Digitale Gesundheitsanwendungen bei leichter- bis mittelgradiger Depression
Zielsetzung: Akzeptanzanalyse aus Perspektive nutzender Akteure
Kurzbeschreibung: Depressive Störungen sind weltweit verbreitet und gehören zu den häufigsten Volkskrankheiten. Aufgrund der Häufigkeit und hohen Krankheitslast depressiver Störungen, resultieren enorme Beeinträchtigungen auf individueller und gesellschaftlicher Ebene. Schätzungen zufolge, erhalten weniger als 50 % der Betroffenen eine bedarfs- und bedürfnisadäquate Therapie. Digitale Gesundheitstechnologien hegen ein großes Potenzial, um Zugangsbarrieren zu reduzieren und Versorgungsstrukturen zu unterstützen. Die Entwicklung von digital unterstützten Versorgungskonzepten im Kontext psychischer Erkrankungen erlebt international und national eine bemerkenswerte Dynamik. Vor diesem Hintergrund ist die übergeordnete Zielsetzung des Forschungsvorhabens, die Akzeptanz von digitalen Gesundheitstechnologien bei Menschen mit einer leicht- bis mittelgradigen Depression zu untersuchen. Das zentrale Forschungsinteresse ist die Identifikation von fördernden und hemmenden Einflussfaktoren auf die Akzeptanz. In diesem Zuge können mögliche Gründe für eine Nutzung oder Nicht-Nutzung eruiert sowie Implikationen für eine erfolgreiche und nachhaltige Implementierung von digitalen Gesundheitstechnologien erörtert werden. Das Forschungsvorhaben stellt die Perspektiven der heterogenen Akteursgruppen gleichberechtigt neben die Erfassung der Versorgungsimplikationen von digitalen Innovationen in den Fokus des Erkenntnisinteresses. Die gewonnenen Erkenntnisse geben eine wichtige Orientierung der individuellen Erwartungen und Anforderungen sowie Problemwahrnehmungen der Akteursgruppen in Bezug auf digitale Gesundheitstechnologien bei leicht- bis mittelgradiger Depression.
E-Mail: A.Hochmuth@hs-osnabrueck.de
Promotionsthema: Theoriebasierte Evaluation von Lotsendiensten in Geburtsklinken
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Titel: Theoriebasierte Evaluation von Lotsendiensten in Geburtskliniken
Zielsetzung: Entwicklung einer Programmtheorie zur Umsetzung digital unterstützender Lotsenbegleitung für Familien
Kurzbeschreibung: In dem Fprschungsvorhaben liegt der Schwerpunkt auf der Entwicklung einer Programmtheorie im Rahmen einer theoriebasierten Evaluation zur Umsetzung einer digital unterstützten Lotsenbegleitung in Geburtskliniken. Die Studie hat das Ziel, die Annahmen über die Wirkung dieser digitalen Unterstützung sichtbar zu machen und zu verstehen. Dabei werden verschiedene Fragestellungen untersucht, darunter die theoretische Grundlage von digitalen Pflegeinterventionen, Formen der digitalen Begleitung von Familien durch Lots:innen sowie organisatorische, strukturelle und kontextuelle Voraussetzungen für den Erfolg einer solchen Intervention. Die angewandte Methodik basiert auf Ansätzen der Theory-Driven Evaluation und der Realist Methodology. Die Datenerhebung und -analyse erfolgen mittels qualitativer Methoden der empirischen Sozialforschung. Dieses Forschungsvorhaben trägt dazu bei, die Annahmen über die Wirkung und die Bedingungen für die Integration digitaler Gesundheitstechnologien in Lotsendienste von Geburtskliniken zu verstehen und setzt Impulse für eine verbesserte Betreuung von Familien in dieser sensiblen Phase.
E-Mail: Carolin.Huperz@klinikumbielefeld.de
Promotionsthema: Partizipative Entwicklung einer digitalen Gesundheitstechnologie für die Diabetesversorgung
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Titel: Partizipative Entwicklung einer digitalen Gesundheitstechnologie für die Diabetesversorgung
Zielsetzung: Untersuchung der Einbindung von Patient*innen und medizinischen Dienstleistenden in die Entwicklung digitaler Gesundheitstechnologien
Kurzbeschreibung: Digitale Gesundheitstechnologien gewinnen zunehmend an Bedeutung in der Versorgung chronisch kranker Menschen. Insbesondere in der Diabetesversorgung bieten digitale Lösungen wie Glukosemonitoring-Systeme, mobile Apps oder hybride Interaktionssysteme das Potenzial, das Selbstmanagement zu verbessern und Versorgungsprozesse effizienter zu gestalten. Trotz dieser Chancen bleibt die langfristige Nutzung entsprechender Technologien häufig hinter den Erwartungen zurück. Vor diesem Hintergrund zielt das Promotionsvorhaben auf die partizipative Entwicklung einer digitalen Gesundheitstechnologie für die Diabetesversorgung. Im Fokus steht dabei die systematische Einbeziehung von Patient*innen mit Diabetes mellitus sowie medizinischen Dienstleistenden in den Entwicklungsprozess. Unter besonderer Berücksichtigung ethischer, rechtlicher und sozialer Implikationen (ELSI) werden Bedarfe, Herausforderungen und Umsetzungsmöglichkeiten identifiziert. Methodisch wird ein Mixed-Methods-Ansatz verfolgt, bestehend aus Scoping Review, quantitativen und qualitativen Befragungen, Fokusgruppeninterviews und einer partizipativen Zukunftswerkstatt. Die Ergebnisse liefern praxisrelevante Erkenntnisse zur nutzerzentrierten Technikentwicklung und tragen zur verbesserten Akzeptanz, Alltagsintegration und nachhaltigen Implementierung digitaler Lösungen in der Diabetesversorgung bei.
E-Mail: Svenja.Reisinger@dakks.de
Promotionsthema: Probleme risikoadjustierter Konformitätsbewertung von KI-Systemen
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Titel: Probleme risikoadjustierter Konformitätsbewertung von KI-Systemen in der medizinischen Versorgung
Zielsetzung: Verständnis der Risiko-Klassifizierung von KI-Systemen und Bewertung bestehender Konformitätsbewertungsverfahren
Kurzbeschreibung: Künstliche Intelligenz (KI) hat sich in den letzten Jahrzehnten, besonders im Rahmen der fortschreitenden Digitalisierung, zu einem integralen Bestandteil der medizinischen Versorgung entwickelt. Insbesondere die kontinuierliche Verbesserung von Machine Learning (ML)- und Deep Learning (DL)-Algorithmen und die Steigerung deren Leistungsfähigkeit hat dazu geführt, dass KI-Systeme mittlerweile u.a. in der Lage sind, komplexe Aufgaben wie die Diagnose von Krankheiten, die Prognose von Behandlungserfolgen sowie automatisierte Entscheidungsprozesse zu unterstützen. Angesichts dieser weitreichenden Implikationen für das menschliche Leben ist es von entscheidender Bedeutung, dass diese Systeme entsprechend reguliert werden. Aufgrund ihrer Komplexität und Dynamik werden bestehende Risikomodelle und Konformitätsbewertungsverfahren jedoch vor erhebliche Herausforderungen gestellt. Das Promotionsvorhaben untersucht daher im Kontext der aktuellen funktional-risikoadjustierten Systematisierung der Regulierungsvorgaben für KI-basierte Systeme in der medizinischen Versorgung die Eignung des klassischen Risikoansatzes für die Herstellung einer angemessenen Sicherheit dieser Systeme. Zusätzlich werden die Herausforderungen, die sich aus der Komplexität und Vorhersagbarkeit neuronaler Netze ergeben entsprechend analysiert. Durch einen integrativen methodischen Ansatz werden fundierte Erkenntnisse zur Entwicklung eines anwendungsbezogenen Frameworks für die funktional-risikoadjustierte Klassifizierung und Implementierung von KI-Systemen gewonnen. Schließlich sollen praxisrelevante Empfehlungen formuliert werden, die zur Sicherstellung der Patientensicherheit beitragen, die Wirksamkeit und Nachhaltigkeit der Integration von KI-Systemen in die medizinische Versorgung fördern und als Grundlage für zukünftige Forschungsarbeiten sowie politische und regulatorische Entscheidungsprozesse dienen.
E-Mail: Claudia.Schluefter@isi.fraunhofer.de
Promotionsthema: Digitale Transitionen im Gesundheitssystem
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Titel: Digitale Transitionen im Gesundheitssystem am Beispiel einer Krebsberatungs-App
Zielsetzung: Systematisierung von Gelingens- und Hinderungsfaktoren digitaler Transformation aus Nutzendenperspektive
Kurzbeschreibung: Digitale Innovationen sind komplex und ihr erfolgreicher Transfer in die Versorgung mit vielfältigen Herausforderungen verbunden. Für ein besseres Verständnis von Innovationsprozessen des hochkomplexen Gesundheitssystems kann eine vertiefende Analyse der Transitionsprozesse beitragen, um die Mechanismen digitaler Transformation zu identifizieren. Hierfür werden die Mechanismen und potenziellen Muster von technologischen Transitionsprozessen und explizit auch die Veränderungen bei den Nutzenden, der Regulation, Netzwerken von Stakeholdern, der Infrastruktur und kulturelle Faktoren in den Blick genommen und geprüft inwieweit diese als Modell für angeleitete Transformationen dienen können. Vor diesem Hintergrund hat das Forschungsvorhaben zum Ziel, am Beispiel der Entwicklung der Krebsberatungs-App den zielgerichteten Wandel von einem analogen zu einem digitalen System zu verstehen. Dabei werden die Wechselwirkungen zwischen Mikro-, Meso- und Makroebene analysiert, um Gelingens- und Hinderungsfaktoren für die digitale Transformation im Gesundheitswesen abzuleiten. Berücksichtigt werden insbesondere sozial-ethische Aspekte sowie Akzeptanz- und Wirkungszusammenhänge im co-kreativen Entwicklungsprozess einer digitalen App zur psychosozialen Krebsberatung. Die Relevanz und Erklärungskraft der gewonnenen Erkenntnisse theoretische Transitionsansätze werden bewertet, um Implikationen für die digitale Transformation des deutschen Gesundheitssystems abzuleiten.
E-Mail: Susanne.Stampa@student.uni-siegen.de
Promotionsthema: Implementationsbedingungen digital unterstützter Angebote in der Rehabilitation
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Titel: Implementationsbedingungen digital unterstützter Angebote in der medizinischen Rehabilitation und Reha-Nachsorge
Zielsetzung: Erfassung förderlicher und hemmender Faktoren für die Implementierung digital unterstützter Angebote
Kurzbeschreibung: Digital unterstützte Angebote nehmen in der medizinischen Rehabilitation und Reha-Nachsorge einen wachsenden Stellenwert ein. Insbesondere die COVID-19-Pandemie hatte eine katalysatorische Wirkung auf die Digitalisierung im Rehabilitationsbereich. Durch die Erweiterung bestehender digital unterstützter Angebote und die Entwicklung neuer digitaler Lösungen gelang es vielen Einrichtungen den Rehabilitationsbetrieb aufrecht zu erhalten. Diese neuen Angebote wurden häufig kurzfristig und (zunächst) befristet in den Einrichtungen implementiert. Über die Implementationsprozesse ist entsprechend wenig bekannt. Das Ziel des Forschungsvorhabens ist deshalb eine bundesweite Bestandsaufnahme digital unterstützter Angebote in der medizinischen Rehabilitation und Reha-Nachsorge sowie die Erhebung förderlicher und hemmender Faktoren für deren Implementierung. Dies erfolgt unter besonderer Berücksichtigung der Technikakzeptanz auf Seiten der Rehabilitand*innen. Mittels zweier quantitativer Erhebungen sowie problemzentrierter Interviews werden allgemeine Erfahrungen, Implementationsbedingungen sowie die Akzeptanz digital unterstützter Rehabilitationsangebote aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Die gewonnenen Ergebnisse geben wichtige Hinweise auf Aspekte, die bei der Implementierung dieser Angebote berücksichtigt werden sollten und können den Reha-Einrichtungen als hilfreiche Unterstützung bei Digitalisierungsvorhaben dienen.







