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Prorektorin für Bildung

Univ.-Prof.´in Dr. Alexandra Nonnemacher


Tamara El-Sheik
AR-NA 210
Telefon: +49 271 740-4954
E-Mail: tamara.el-sheik@zv.uni-siegen.de

ReflexionsWerkstatt Mathematik

Professionalisierung von Lehramtsstudierenden, durch thematische Fokussierung der einzelnen Semester und kontinuierliche Vertiefung sowie Reflexion relevanter Studieninhalte gemeinsam mit Studierenden, Lehrer*innen und Dozierenden. Durch die verschiedenen Perspektiven auf einen Themenbereich wird die im Studium geforderte Theorie-Praxis-Verknüpfung nachhaltig umgesetzt werden.

Ausgangslage/Problemstellung

Die Vermittlung theoretischer Konzepte, Kenntnisse und Fähigkeiten steht stets im Mittelpunkt der mathematischen und mathematikdidaktischen Ausbildung von Lehrkräften. Gleichzeitig sollen bereits in dieser Phase der Ausbildung die im Rahmen des Studiums erworbenen the-oretischen Grundlagen mit der Praxis des Lehrer*innenberufs verknüpft werden, was grund-sätzlich in den verschiedensten Veranstaltungsformen anregt wird. Das fachliche Wissen, eigene Haltungen und persönliche Erfahrungen sollten nachhaltig in das eigene Professionalisierungskonzept integriert werden. Dazu braucht es Situationen, in denen die Studierenden Zeit, Raum und Impulse haben, um sich auf unterschiedliche Perspektiven einzulassen, miteinander und auch mit Experten zu diskutieren und verbindende Reflexionsimpulse zu erhalten. Hierfür braucht es ein Format, das Bachelor- und Masterstudierenden unabhängig von verpflichtenden Veranstaltungen des Studiums zugänglich ist, um sich frei von Anforderungen und Leistungen gewinnbringend mit verschiedenen Themenaspekten auseinandersetzen zu können.

Ziel des geplanten Projekts

Das Ziel des geplanten Projekts ist es, Studierende zu ermutigen und anhand konkreter Im-pulse anzuregen, sich vertiefend und kritisch mit relevanten Themen der Mathematik und ihrer Didaktik aus verschiedenen Perspektiven auseinander zu setzen. Grundlage hierfür sind Dis-kussionsrunden, Reflexions-Workshops und auch Impulsrunden mit Kommilitonen, Experten und Dozierenden. Der eigene Professionalisierungsprozess mit Blick auf die eigenen Mathe-matiklehrer*innenrolle kann so maßgeblich unterstützt werden und ist in der heutigen Zeit relevanter denn je. Seit Beginn der Coronapandemie haben sich die Anforderungen speziell an den Mathematikunterricht als Unterrichtsfach mit hoher Stundenzahl und einem spiralförmig angelegten Curriculum deutlich erhöht. Dazu kommt die Forderung nach einer kontinuierlichen Einbindung digitaler Medien und Werkzeuge aus fachinhaltlichen Interessen, auch rückt die angemessene Förderung und Forderung aller Schüler*innen in den Fokus. Hinzu kommen die überarbeiteten Vorgaben der Ministerien, bspw. durch das Inkrafttreten der neuen Lehrpläne in allen Fächern. Die Notwendigkeit, Wissen und Erfahrungen angemessen zu reflektieren, ist für die aktuellen Studierenden in besonderem Maße gegeben. Um der beschriebenen Anfor-derungssituation nachzukommen, soll ein regelmäßig stattfindendes Format, die ReflexionsWerkstatt Mathematik“, installiert werden. Das Format ermöglicht an vier Terminen im Semester die Aufbereitung aktueller und relevanter Themen, zu denen neben Information stets Austausch und Reflexion initiiert werden. Es ist einerseits möglich, dass Studierende selbst (WHB) Impulsrunden im Sinne von Workshops vorbereiten, um auf dieser gemeinsamen Grundlage diskutieren und reflektieren zu können. So könnte auch dem Phänomen, dass ein Großteil der Lehramtsstudierenden bereits vielfältig in den Schulen eingesetzt wird, be-gegnet werden. Auch bietet es sich an, erfahrenen Lehrer*innen einzuladen, um realitätsnahe Impulse und Erfahrungen aus der aktuellen Schulpraxis wiederzugeben. Die Studierenden erhalten darüber hinaus die Möglichkeit aus den Erfahrungen ausgebildeter Lehrkräfte zu profitieren und diese für ihre eigene Ausbildung zu nutzen. Auch Referenten aus der Fachmathe-matik und der Mathematikdidaktik können für die Gestaltung der Impulsrunden im Rahmen der ReflexionsWerkstatt eingeladen werden.

Allen drei Optionen (Studierende, Lehrer*innen, Wissenschaftler*innen) ist gemeinsam, dass im Anschluss an die Impulsrunden eine gemeinsame Diskussion und Reflexion initiiert wird, die allen Beteiligten eine vertiefende und persönlich wertvolle Perspektive auf das jeweilige Thema ermöglichen soll. Es ist auch denkbar (mindestens ausgewählte) Termine als öffentli-che Vorträge der Universität Siegen zu deklarieren, um so allen Interessierten (Lehrkräfte an Schule, Angehörige anderer Universitäten,...) eine Teilnahme an den (mathematikdidakti-schen) Diskussions- und Reflexionsrunden zu ermöglichen.
Zudem können sowohl der Input der Impulsrunden als auch die Diskussionsergebnisse in verschiedensten digitalen Formen festgehalten werden, so dass über das Format hinaus eine nachhaltige Nutzung möglich wird.

Für die Projektdauer von einem Jahr, also zwei Semestern, sind insgesamt acht Impulsrunden (vier Vorträge/Workshops SoSe 2022, vier Vorträge/Workshops WiSe 2022/23) mit je 2 Stun-den Vortragsdauer geplant. Um möglichst vielen Interessierten die Chance einer Teilnahme zu ermöglichen, sollten die Impulsrunden in den Veranstaltungsmonaten, jeweils ab dem spä-ten Nachmittag, stattfinden.

Der ReflexionsWerkstatt eines Semesters ist jeweils ein übergeordnetes Themenfeld mit ho-her aktueller Relevanz in der Lehrer*innenbildung zugeordnet. Denkbar wären hier zum Beispiel die Themenfelder Fördern und Fordern im Mathematikunterricht, der Einsatz digitaler Medien im Mathematikunterricht oder auch der curriculumsorientierte Mathematikunterricht. Aufgrund der vereinbarten thematischen Rahmung kann an den vier in einem Semester statt-findenden Terminen unabhängig voneinander teilgenommen werden, gleichzeitig können sie auch aufeinander aufbauend besucht werden. Somit werden die verschiedene Perspektiven auf das Themenfeld betont, womit eine vertiefende Reflexion möglich wird.

Die grundsätzliche Struktur eines Semester kann wie folgt gestaltet werden: Studierende (WHB) bereiten für den ersten Termin eine Impulsrunde zu dem im Vorfeld vereinbarten Themenfeld vor. Das kann die Gestaltung eines Workshops oder auch ein Input aufgrund eigener Erfahrungen sein. Der zweite Termin nimmt dann die Perspektive der Praxis ein, sodass die Impulsrunde durch eine erfahrene Lehrer*in gestaltet wird. Ergänzend erfolgt an Termin 3 ein Impuls aus der Wissenschaft, der sowohl von universitätsinternen als auch externen Dozierenden angeboten werden kann. Der vierte Termin dient dann der Vernetzung aller drei Per-spektiven. Alle Termine werden von Studierenden (WHB) organisatorisch unterstützt sowie inhaltlich begleitet, um die den zusammenhängenden Aufbau über ein Semester hinweg ga-rantieren zu können. Aus dem Studium ist der Orientierungsrahmen zur Reflexion in der Leh-rer*innenbildung bekannt, der hier konstruktiv zur Verknüpfung der zuvor betrachteten Be-zugssysteme (Wissenschaft, Praxis und Studierende als Person) genutzt werden kann. Die ReflexionsWerkstatt dient also sowohl einem Nachdenken über Mathematik und ihre Didaktik, als auch einem in Bezug setzen der verschiedenen Perspektiven und abschließend einem Rückblick auf gewonnene Erkenntnisse für den persönlichen Professionalisierungsprozess.

Projektlaufzeit: 01.04.2022 bis 31.03.2023

 

Kontakt:

Dr. Eva Hoffart
Emai: hoffart@mathematik.uni-siegen.de

Univers.-Prof. Dr. Info Witzke
Email: witzke@mathematik.uni-siegen.de

Fakultät IV / Didaktik der Mathematik

Studierende

Andreas Bläßer
Fakultät IV / Lehramt Master Grundschule

Louisa Borkenhagen
Fakultät IV / Lehramt Bachelor Grundschule

 
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