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Projekt "Eine neue Konfliktkultur für die Energiewende"

Das dreijährige Forschungsprojekt untersucht die Konflikte und die Konfliktkultur der deutschen Energiewende. Dabei hat es zum Ziel, Konfliktdynamiken, Argumentationen und Strategien der jeweiligen Akteure zu erforschen. Neben dem Ausbau der Windkraft und des Stromnetzes ist der Ausstieg aus der Braunkohle eine weitere spannungsreiche Großbaustelle der Energiewende. Die interdisziplinär zusammengesetzte Forschungsgruppe geht primär der Frage nach, welche Ursachen der beobachteten Konfliktverschärfungen ausgemacht werden können. Ausgehend von diesen Ergebnissen sollen Ansätze für eine demokratische und konstruktive Streitkultur entwickelt werden, die als Grundlage für eine faire Ausgestaltung der Energiewende betrachtet wird.

Ziel dabei ist es, neben der Erforschung von Einstellungen, Deutungsmustern und lokalen Konfliktdynamiken schließlich auch Konfliktlösungsstrategien zu entwickeln und zu erproben, die möglichst breit übertragen werden können. Sie sollen dazu beitragen, lokale Polarisierungen zu vermeiden, die Anliegen der Bevölkerung besser einzubeziehen, eine demokratische Streit- und Aushandlungskultur zu stärken und die Anfälligkeit für populistische Interventionen zu verringern. Das Projekt wird unter Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) zusammen mit dem Göttinger Institut für Demokratieforschung, dem Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) Potsdam, der Hochschule Niederrhein und dem Institut für Raum und Energie in Wedel bei Hamburg durchgeführt. Gefördert wird das Vorhaben durch die Stiftung Mercator (Essen).

Studentische Mitarbeiter*innen

Felix Hauch

Anna Carla Heinen

Oliver Roth