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Vielfalt der Bildungsforschung

WissenschaftlerInnen der Universität Siegen haben sich auch in diesem Jahr beim „Tag der Bildungsforschung“ wieder zu aktuellen Fachthemen ausgetauscht und den wissenschaftlichen Nachwuchs gefördert.

Das Ressort Bildungsforschung im Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZLB) der Universität Siegen hat den 4. Tag der Bildungsforschung veranstaltet. Dieser Tag ermöglicht es (Nachwuchs-)Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Siegen, sich fakultäts- und disziplinübergreifend zu aktuellen Themen in diesem Bereich auszutauschen, zu vernetzen und ihre Forschungsaktivitäten und -leistungen (noch) sichtbarer zu machen.

Der Tag der Bildungsforschung startete mit einer Veranstaltung für Studierende zum Thema „Schule in Skandinavien – Was ist (wirklich) anders? (Quiz-)Fragen und Antworten aus der Bildungsforschung von Studierenden für Studierende“ und einer Veranstaltung für Promovierende mit dem Titel „Perspektiven für Promovierende in der Bildungsforschung“ (Dr. Daniel Müller, House of Young Talents).    

Im Rahmen der Hauptveranstaltung konnten WissenschaftlerInnen mit der renommierten Gastrednerin Prof. Dr. Susanne Prediger (Technische Universität Dortmund) zum Thema „Was ist fachspezifisch am Umgang mit Heterogenität? Empirische Ergebnisse und fachdidaktische Ansätze für die Lehrerbildung“ diskutieren: Wie können mathematische Fehlkonzepte von SchülerInnen anhand der Rechenwege und schriftlichen Erläuterungen – unter besonderer Berücksichtigung der Fachdidaktik – erkannt und behoben werden? Und was bedeutet dies für die Lehrerausbildung?

Im Anschluss folgte die Verleihung des Waxmann-Preises der Bildungsforschung. Beate Plugge, stellvertretende Geschäftsführerin des Waxmann-Verlages, und Prof. Dr. Martin Rothland, wissenschaftlicher Leiter des Ressorts Bildungsforschung im Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZLB), überreichten gemeinsam die Urkunde und den Preis in Höhe von 200 Euro an Irina Landrock (Fakultät II, Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Didaktik des Sachunterrichts) und Frederik Dilling (Fakultät IV, Didaktik der Mathematik).    

Irina Landrock widmet sich in ihrer Masterarbeit mit dem Titel „Historisches Lernen von Kindern im Kontext des inklusiven Sachunterrichts – Eine qualitative Einzelfallanalyse zum Lernort Gedenkstätte“ aus einer sachunterrichtsdidaktischen Perspektive der Bildungsarbeit in NS-Gedenkstätten. Frederik Dilling greift mit seiner Masterarbeit „Der Einsatz von 3D-Druck-Technologie für den Mathematikunterricht der Oberstufe – eine Fallstudie zur Analysis“ ein für den Mathematikunterricht gesellschaftlich relevantes technologisches Thema auf. Im Anschluss an die Ehrung der beiden studentischen PreisträgerInnen für ihre herausragenden Abschlussarbeiten zeigten Siegener WissenschaftlerInnen anhand einer Poster-Session, wie vielfältig und differenziert ihre Forschungsaktivitäten in der Bildungsforschung sind.   

Ansprechpartner

Prof. Dr. Martin Rothland
Wissenschaftlicher Leiter des Ressorts Bildungsforschung, Universität Siegen
Telefon: 0271 740- 3696
E-Mail: rothland@zlb.uni-siegen.de
www.bildungsforschung.uni-siegen.de