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„Alle immer positiv beeinflusst“

Seit 32 Jahren ist Dr. Christoph Ruland Professor, seinen 65. Geburtstag feiert er mit einem internationalen Festkolloquium. Die Uni Siegen dankt ihm herzlich.

Er war 33 Jahre jung, als er den Ruf für die Professur für Datennetze und Datenfernübertragung an der Fachhochschule Aachen annahm. 1982 war das, zehn Jahre später wechselte Prof. Dr. rer. nat. Christoph Ruland an die Universität Siegen. Hier ist er geblieben, bis heute, als Professor am Lehrstuhl für Nachrichtentechnik mit Schwerpunkt Nachrichtenübermittlungstechnik. Seinen 65. Geburtstag am 25. März 2014 nahm Prof. Ruland nun zum Anlass, im Rahmen eines internationalen wissenschaftlichen Kolloquiums mit hochkarätigen Vorträgen zu feiern.

Prof. Dr. Peter Haring Bolívar, Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Uni Siegen, dankte Prof. Ruland für seine herausragenden Verdienste: „Du hast uns als Menschen und als Institution geprägt. Als exzellenter Wissenschaftler, ausgezeichneter und klarer Organisator, fairer Kollege, Partner, Mentor, Doktorvater, Vater, hast Du uns alle immer positiv beeinflusst. Ohne jemals aufdringlich zu sein, warst du immer ein Vorbild und die stille Eminenz, die diskret, aber effektiv, nicht nur ausgezeichnete eigene Erfolge im eigenen Wirken in deiner Arbeitsgruppe erzielt hat, sondern auch die gesamte Umgebung, uns als Kollegen, den Fachbereich, das Department, die Fakultät und die Universität Siegen immer positiv beeinflusst hat.“

Zusammen mit Prof. Dr. Ullrich Pietsch (Dekan Naturwissenschaftlich-Technische Fakultät) und Prof. Dr. Otmar Loffeld (Departmentsprecher Elektrotechnik und Informatik) führte Prof. Haring Bolívar durch die verschiedenen Facetten der Vita Prof. Rulands. Von dessen Anfängen als Funker bei der Bundeswehr, über das Mathematik-Studium in Bonn, der anschließenden Promotion (1976), der Zeit bei AEG Telefunken in Konstanz, der Annahme der Professur in Aachen bis zum Wechsel an die Uni Siegen.

Prof. Pietsch würdigte die Wirkung von Prof. Ruland während der Gründung der Fakultät IV, in der sechs Departments verbunden sind. Prof. Pietsch: „Er hat es immer verstanden, die Wogen zu glätten, sachlich zu diskutieren und mit seiner Persönlichkeit einen starken Beitrag geleistet.“ Prof. Loffeld präsentierte einige beeindruckende Zahlen, die Prof. Ruland in seinen 32 Jahren als Professor vorzuweisen hat. Mehr als 220 Abschlussarbeiten hat Prof. Ruland betreut, mehr als 27 Promotionen begleitet. Prof. Loffeld: „Du hast dich nie gescheut, Verantwortung und Arbeit zu übernehmen. Vor allem aber bist du ein guter, lieber und liebenswerter Kollege. Und das ist wichtiger als alle Fakten.“